Papst Leo XIV. rief in Uruguay zum Schutz ungeborenen Lebens auf

Heute 17:00
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Papst Leo XIV. während seiner Rede. Foto: InfoVaticana Papst Leo XIV. während seiner Rede. Foto: InfoVaticana

Bei seiner ersten Ansprache in Montevideo betonte der Papst die Würde ungeborener Kinder und die Verantwortung von Eltern und Gesellschaft.

Am 6. November 2026 hat Papst Leo XIV. bei seiner ersten öffentlichen Ansprache während seiner Apostolischen Reise nach Uruguay zum Schutz ungeborenen Lebens aufgerufen. Auf dem Unabhängigkeitsplatz in Montevideo sprach er vor Vertretern der Regierung, der Zivilgesellschaft und des diplomatischen Corps. Dabei erklärte er, dass auch ein ungeborenes Kind bereits zur menschlichen Familie gehöre und Anspruch auf Würde und Schutz habe. Darüber berichtete InfoVaticana unter Berufung auf den Heiligen Stuhl.

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Der Papst betonte, dass die Verantwortung für ein neugeborenes Kind nicht allein bei der Mutter liegen dürfe. Auch Väter, Familien und die Gesellschaft müssten dazu beitragen, geeignete Bedingungen für die Erziehung und Versorgung von Kindern zu schaffen. Der Schutz ungeborenen Lebens und die Unterstützung der Eltern seien untrennbar miteinander verbunden. In Uruguay sind Schwangerschaftsabbrüche unter gesetzlichen Voraussetzungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche erlaubt.

In seiner Rede ging Leo XIV. außerdem auf die Bedeutung der Familie, die Gesundheitsversorgung und das gesellschaftliche Zusammenleben ein. Er forderte einen besseren Zugang zu medizinischer Behandlung und sprach sich für ein respektvolles Miteinander von Gläubigen und Nichtgläubigen aus. Uruguay bildet die erste Station seiner zwölftägigen Reise, die ihn anschließend nach Argentinien und Peru führen soll.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die antiochenisch-orthodoxe Gemeinde in Köln das Jugendprojekt „Gemeinsam Wachsen“ gestartet hatte.

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