Gläubiger Christ verwüstete Kirche in Österreich – Motiv bleibt unklar
30-Jähriger gesteht schwere Sachbeschädigung in Pfarrkirche von Grein – Polizei ermittelte nach einem Hinweis aus der Bevölkerung.
Ein 30-jähriger Mann hat bereits am 22. September 2026 die katholische Pfarrkirche im oberösterreichischen Grein verwüstet. Die Polizei konnte jetzt den Täter ermitteln, wie heute.at am 4. November berichtete. Obwohl er sich bei der Polizei als gläubiger Christ bezeichnete, konnte er sich seine Tat selbst nicht erklären.
Nach dem Vorfall waren Gebetbücher, Heiligenbilder, Sitzpolster und Gegenstände aus dem Beichtstuhl auf dem Kirchenboden verstreut. Zudem wurde der Deckel des Taufbeckens heruntergerissen. Ein Kreuz wurde abgebrochen und zusammen mit zwei Stolen im Weihwasser versenkt.
Wie das österreichische Nachrichtenportal berichtete, konnte die Polizei den mutmaßlichen Täter rund sechs Wochen nach der Tat ausfindig machen. Ein Hinweis aus der Bevölkerung führte die Ermittler zu dem 30-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz hat.
Bei seiner Vernehmung zeigte sich der Mann umfassend geständig. Warum er die Kirche verwüstet hatte, konnte er nach Angaben der Polizei jedoch nicht erklären. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der schweren Sachbeschädigung ermittelt.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die „Red Week 2026“ erneut auf die Christenverfolgung aufmerksam machen soll.
