Jerusalemer Patriarchat verurteilt erneuten Terroranschlag in Amman

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Sicherheitskräfte vor der Botschaft Sri Lankas in Amman. Foto: The Arab Weekly. Sicherheitskräfte vor der Botschaft Sri Lankas in Amman. Foto: The Arab Weekly.

Bei einem Messerangriff nahe der Botschaft Sri Lankas wurde ein Sicherheitsbeamter getötet. Die Kirche ruft zur Einheit gegen Gewalt auf.

Am 6. November 2026 hat das Jerusalemer Patriarchat einen erneuten Terroranschlag in Jordanien verurteilt und jede Form von Gewalt und Extremismus zurückgewiesen. Bei einem Messerangriff nahe der Botschaft Sri Lankas in Amman war am Vortag ein Angehöriger der jordanischen Sicherheitskräfte getötet worden. Darüber berichtet die UOJ unter Berufung auf die Orthodoxia News Agency.

Nach dem Bericht stuften die Behörden den Angriff vom 5. November als Terroranschlag ein. Der getötete Sicherheitsbeamte war im Dienst. Die Staatsanwaltschaft beim Staatssicherheitsgericht nahm Ermittlungen auf.

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Nach dem Angriff auf eine Trauergemeinde in Hamoud starben weitere Verletzte. Kirchen in Jordanien und Palästina läuteten zum Gedenken an die Opfer ihre Glocken.

Patriarch Theophilos III. und Erzbischof Christophoros von Kyriakoupolis sprachen der Familie des Getöteten, König Abdullah II., dem Königshaus und den jordanischen Sicherheitskräften ihr Beileid aus. Die Kirche betonte ihre Verbundenheit mit allen Menschen, die unter der Gewalt leiden.

Das Patriarchat erinnerte zugleich an den vorausgegangenen Anschlag auf die griechisch-orthodoxe St.-Georgs-Kirche in Hamoud in der Region Karak. Die Angriffe richteten sich gegen das gesamte Land, seine nationale Einheit und das Zusammenleben der Menschen, heißt es in der Erklärung. Sie dürften keine Spaltung zwischen Christen und Muslimen säen.

Die Kirche rief dazu auf, gemeinsam für die Würde des Menschen, die Heiligkeit des Lebens sowie Sicherheit und Frieden einzutreten. Sie betete für die Genesung der Verletzten und bekräftigte ihre Ablehnung von Hass und Extremismus.

Wie die UOJ bereits berichtete, hatte das Jerusalemer Patriarchat auch den Angriff auf die Kirche in Jordanien verurteilt und den Familien der Opfer sein Beileid ausgesprochen.

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