Online-Challenge: Kinder haben Halloween-Süßigkeiten teils selbst manipuliert
Nach 21 Verdachtsfällen in Österreich und ähnlichen Vorfällen in Deutschland gehen Ermittler teilweise von absichtlichen Manipulationen durch Kinder aus.
Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich haben Kinder offenbar selbst Halloween-Süßigkeiten mit Metallgegenständen präpariert. Wie das österreichische Bundeskriminalamt am 5. November 2026 mitteilte, wurden der eigens eingerichteten Ermittlungsgruppe „SOKO Treat“ bislang 21 Verdachtsfälle gemeldet. Vier davon konnten bereits aufgeklärt werden.
Die geklärten Vorfälle ereigneten sich in Wien, Oberösterreich und der Steiermark. In drei Fällen wollten die Kinder offenbar ihre Eltern erschrecken. Bei einem weiteren Vorfall war eine sogenannte Online-Challenge der Auslöser. Ziel sei es gewesen, die Polizei bewusst in die Irre zu führen.
Die Verdachtsfälle verteilen sich auf mehrere Bundesländer: Sieben wurden in der Steiermark, sechs in Niederösterreich, vier in Oberösterreich, drei in Wien und einer in Salzburg registriert. Damit sind noch 17 Fälle ungeklärt.
Die Ermittlungen laufen in allen betroffenen Bundesländern sowie in der Ermittlungsgruppe „Treat“ des Bundeskriminalamts weiter. Dabei werden die einzelnen Vorfälle auf mögliche Zusammenhänge und weitere Ermittlungsansätze untersucht.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Dr. Anastasia Limberger in einem Vortrag in München an den heiligen Nikolaj Velimirović erinnerte.
