Orthodoxe Geistliche verschiedener Jurisdiktionen feierten Liturgie in München
Weihbischof Sofian von Kronstadt leitete Gottesdienst in der griechischen Allerheiligenkirche im Zeichen der orthodoxen Einheit.
Geistliche verschiedener orthodoxer Jurisdiktionen haben in München gemeinsam die Göttliche Liturgie gefeiert. Der Gottesdienst in der griechisch-orthodoxen Allerheiligenkirche wurde von Weihbischof Sofian von Kronstadt, Vertreter der Rumänischen Orthodoxen Metropolie von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa, geleitet. Die Feier erfolgte mit dem Segen von Metropolit Augustinos von Deutschland und Exarch von Mitteleuropa sowie Metropolit Serafim. Über den Gottesdienst berichtete Bischof Sofian auf seiner Facebook-Seite.
An der Liturgie nahmen Priester und Diakone aus bulgarischen, griechischen, mazedonischen, rumänischen, russischen, serbischen und ukrainischen Gemeinden teil. Sie sind in der Münchner Pfarrkonferenz zusammengeschlossen, die den Austausch und die Zusammenarbeit der verschiedenen orthodoxen Jurisdiktionen auf lokaler Ebene fördert. Solche Pfarrkonferenzen entstanden nach der Gründung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland im Jahr 2010.
In seinem Bericht betonte Weihbischof Sofian die Bedeutung der gemeinsamen Gebetsgemeinschaft trotz bestehender Schwierigkeiten und Meinungsverschiedenheiten. Die Liturgie habe die Möglichkeit geboten, die Einheit der Orthodoxen Kirche in der Vielfalt ihrer Traditionen, Gaben und Ausdrucksformen zu erleben und gemeinsam um Weisheit, Erleuchtung und Kraft für den geistlichen Dienst zu beten.
Seinen Dank richtete Bischof Sofian an die Münchner Pfarrkonferenz als Organisator sowie an den griechisch-orthodoxen Pfarrer Georgios Siomos für die Gastfreundschaft in der Allerheiligenkirche.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Münster das Patronatsfest der Kasaner Gottesmutterikone gefeiert wurde.
