Neue Ausgabe der orthodoxen Schriftenreihe „Der Schmale Pfad“ erschienen
Band 97 der vierteljährlich erscheinenden Reihe widmet sich vor allem Heiligenleben, Akathisten und der orthodoxen Pilgertradition.
Mit Band 97 ist für den September 2026 eine neue Ausgabe der orthodoxen Schriftenreihe „Der Schmale Pfad“ erschienen. Die vierteljährlich publizierte Reihe wird von Johannes A. Wolf herausgegeben und bietet geistliche Texte, Lebensbeschreibungen und theologische Beiträge aus der Tradition der Orthodoxie, wie der Verlag auf seiner Webseite schreibt.
Im Mittelpunkt der 164 Seiten stehen mehrere Heiligenleben und dazugehörige Gebetstexte. Das Editorial „Warum Heiligenleben lesen?“ eröffnet den Band. Es folgen unter anderem Beiträge über den heiligen Hiob von Počaev, den heiligen Gerasimos von Kephalonia und den heiligen Vitalis von Gaza, der als bis zuletzt geschmähter und verkannter Heiliger vorgestellt wird. Zudem enthält der Band Akathisten an den heiligen Hiob, den Märtyrerbischof Kyprian und die Märtyrerin Justina sowie weitere geistliche Texte.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die orthodoxe Pilgertradition. Priester Julian Dettling beschäftigt sich mit dem „heiligen Pilgern damals und heute“, während Priester Dr. Alexandru Nan das Leben des heiligen Pilgers Georg vorstellt. Ergänzt wird der Band durch Wunder und Erzählungen über den heiligen Porphyrios sowie „Ratschläge vom Hl. Berg (II)“ von Gerontas Efraim von Arizona. Der Band kostet 10 Euro zuzüglich Versand.
Die Reihe „Der Schmale Pfad“ erscheint seit fast 25 Jahren regelmäßig und versteht sich als Sammlung orthodoxer Quellen und Zeugnisse in deutscher Sprache. Ziel ist es, insbesondere Texte Heiliger Väter, spirituelle Orientierungshilfen und Berichte aus Vergangenheit und Gegenwart zugänglich zu machen und damit ein vertieftes Verständnis der orthodoxen Glaubenstradition zu fördern.
Herausgeber Johannes A. Wolf ist auch als Verleger tätig und verantwortet weitere Publikationen zur Orthodoxie. In diesem Kontext betont er – etwa in programmatischen Texten wie „Die Orthodoxie – das genuine Erbe des Abendlands“ – die Bedeutung der orthodoxen Tradition als geistliches Fundament Europas.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei in einer neuen Videobetrachtung verdeutlichte, dass christliche Einheit nur „Einheit in der Wahrheit“ bedeuten könne.