Metropolit Johannes zelebrierte zum Fest der Entschlafung der Gottesmutter
Göttliche Liturgie in der Alexander-Newski-Kathedrale in Paris: Der Geistliche sprach über die Gottesmutter als Urbild der Kirche sowie die Hoffnung auf das ewige Leben.
Am 28. August 2026, dem orthodoxen Fest der Entschlafung der Allerheiligsten Gottesmutter, leitete Metropolit Johannes von Dubna vom Erzbistum der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa die Göttliche Liturgie in der Alexander-Newski-Kathedrale in Paris. Der Gottesdienst wurde vom Klerus der Kathedrale mitgefeiert und von zahlreichen Gläubigen besucht, wie die Diözese berichtete.
In seiner Ansprache nach der Liturgie nahm der Metropolit Johannes Bezug auf die liturgischen Texte des Festes. Er erläuterte die zentrale Stellung der Jungfrau Maria in der orthodoxen Theologie: Sie sei nicht nur als Theotokos, also Gottesmutter, von herausragender Bedeutung, sondern zugleich das vollkommene Bild der Kirche.
Besonders hob der Geistliche die hoffnungsvolle Botschaft des Festes angesichts der menschlichen Vergänglichkeit hervor. Die Entschlafung der Gottesmutter erinnere daran, das eigene Leben täglich im Blick auf die Ewigkeit zu führen. Zugleich vermittle das Fest die Hoffnung, angesichts des Todes Freude zu finden. Nach dem Gottesdienst kam der Metropolit im Pfarrsaal mit den Gläubigen zu einem gemeinsamen Kaffee zusammen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Dionisij Idavajn in der neuen Ausgabe von „Frag den Priester“ über das Leben nach dem Tod, die Seele, das Gericht und die Trauer spricht.