Metropolit Mark und Bischof Hiob feierten Entschlafung der Gottesmutter
ROKA-Kloster auf Schloss Seyfriedsberg soll eine Kirche zu Ehren der Entschlafung der Gottesmutter erhalten.
Am Hochfest der Entschlafung der Gottesmutter haben Metropolit Mark und Bischof Hiob der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) am 28. August 2026 die Göttliche Liturgie auf Schloss Seyfriedsberg in Schwaben gefeiert. Der Gottesdienst fand an jener Stelle statt, an der die künftige Klosterkirche errichtet werden soll. Bereits im vergangenen Jahr hatte Metropolit Mark den Standort gesegnet. Darüber berichtete die ROKA auf ihrem Telegram-Kanal.
Metropolit Mark, das geistliche Oberhaupt der ROKA-Diözese von Berlin und Deutschland, und Bischof Hiob (Bandmann) von Stuttgart, Vikar der Diözese, zelebrierten dort die Göttliche Liturgie im Beisen der Bruderschaft und zahlreicher Gläubiger. Der Gottesdienst fand am vorgesehenen Standort der künftigen Hauptkirche des orthodoxen Klosters statt.
Die Feier knüpfte an einen wichtigen Schritt aus dem Vorjahr an. Am 28. August 2025 hatte Metropolit Mark auf Schloss Seyfriedsberg den Standort für die neue Klosterkirche gesegnet. An der vorgesehenen Stelle wurde damals ein Kreuz aufgestellt. Die Kirche soll dem Entschlafen der Gottesmutter geweiht werden.
Die Klosterbruderschaft des Heiligen Hiob von Počaev plant auf dem zwischen Augsburg und Ulm gelegenen Schlossgelände den Aufbau eines orthodoxen Klosters. Neben der Klosterkirche sollen dort ein Diözesanzentrum und ein Priesterseminar entstehen. Die Bruderschaft ist bislang in München ansässig, sieht dort jedoch keine ausreichenden Möglichkeiten für eine weitere Entwicklung.
Der Aufbau des neuen Standorts ist mit umfangreichen Sanierungs- und Ausbauarbeiten verbunden. Bereits im vergangenen Jahr arbeiteten zahlreiche Helfer und Handwerker daran, das Schloss für seine künftige Nutzung vorzubereiten. Mit der diesjährigen Liturgie am vorgesehenen Standort der Klosterkirche wurde das Projekt erneut sichtbar mit dem Patronatsfest der künftigen Kirche verbunden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Bauarbeiten für die rumänisch-orthodoxe Kirche in Düsseldorf begonnen haben.