Bischof Makarie feierte Liturgie mit rumänischer Gemeinde in Wien
Rumänisch-orthodoxer Bischof von Nordeuropa rief zur Verehrung der Gottesmutter in der Fastenzeit vor Mariä Himmelfahrt auf.
Der rumänisch-orthodoxe Bischof Makarie von Nordeuropa hat am 13. August 2026 mit dem Segen von Metropolit Serafim von Deutschland, Mittel- und Nordeuropa die Heilige Liturgie in der Wiener Pfarrei „Herabkunft des Heiligen Geistes und des Heiligen Woiwoden Stephan des Großen“ gefeiert. Der Bischofsbesuch stand im Zeichen der Vorbereitung auf das Fest Mariä Himmelfahrt, wie die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite berichtete.
Gemeinsam mit den Geistlichen der Pfarrei zelebrierte Bischof Makarie die Göttliche Liturgie und betete mit den zahlreichen Gläubigen, die den bischöflichen Segen empfingen. Nach Angaben der Gemeinde wurde der gewöhnliche Werktag dadurch zu einem festlichen Ereignis.
In seiner Predigt würdigte der Hierarch die seelsorgerische und missionarische Arbeit der Wiener Gemeinde sowie die architektonische und ikonografische Gestaltung des Gotteshauses. Zugleich erinnerte er an die besondere Fürsprache der Gottesmutter und ermutigte die Gläubigen, während der Fastenzeit vor Mariä Himmelfahrt das Gebet und die Verbundenheit mit ihr zu vertiefen.
Der Bischof betonte außerdem die Bedeutung der orthodoxen Pfarrgemeinden in der Diaspora. Für viele Rumänen im Ausland seien sie nicht nur Orte des Gottesdienstes, sondern auch Zentren zur Bewahrung des Glaubens, der Sprache, der Traditionen und des Zusammenhalts zwischen den Generationen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine Prozession auf Korfu an Wunder des heiligen Spyridon erinnerte.