Patriarch Porfirije besuchte theologische Sommerschule auf Avala
Oberhaupt der Serbisch-Orthodoxen Kirche ermutigte Kinder zu Gebet, Nächstenliebe und Gemeinschaft während der Sommerferien
Der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije hat am 15. Juli 2026 die theologische Sommerschule des Erzbistums Belgrad-Karlovac auf dem Berg Avala besucht. Dort traf er die Teilnehmer der vierten und letzten Camp-Gruppe, die ihn mit einem Begrüßungslied empfingen. Bei einem gemeinsamen Treffen überreichte das Oberhaupt der Serbisch-Orthodoxen Kirche den Kindern Gebetsbücher und Ikonen, beantwortete ihre Fragen und sprach über die Bedeutung des Gebets und der christlichen Nächstenliebe, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Patriarch Porfirije ermutigte die Kinder, jedes gute Werk mit einem Gebet zu beginnen und ihr Handeln an der Liebe zu Gott und zum Nächsten auszurichten. Wo gebetet werde, seien Freude, Kraft und Versöhnung möglich, sagte er. Zugleich lud er die Teilnehmer zu einem Besuch des Patriarchalpalastes, des Museums der Serbisch-Orthodoxen Kirche sowie der Ausstellung der Hilandar-Reliquien in Belgrad ein. Anschließend besichtigte er den Camp-Komplex und die Kapelle, in der zuvor die Göttliche Liturgie gefeiert worden war.
An der spirituellen Sommerschule nehmen vom 23. Juni bis 20. Juli in vier Gruppen mehr als 200 Grundschulkinder aus dem Erzbistum Belgrad-Karlovac teil. Unter dem diesjährigen Motto „Berg der Verklärung“ lernen die Kinder die Bedeutung des Festes der Verklärung Christi kennen und erleben den Glauben durch die aktive Teilnahme am liturgischen Leben mit Lesungen, Gesang und Gottesdiensten. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, Wanderungen, Bauernhofbesuche und Ausflüge zum Kloster der dreihändigen Gottesmutter bei Ripanj.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das französische Parlament ein Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe verabschiedet hatte.