Gemeinden feierten Patrozinium des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco
Metropolit Mark und Bischof Hiob leiteten die Festgottesdienste der ROKA in Augsburg und Heilbronn
Die Gemeinden in Augsburg und Heilbronn der Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) haben am Samstag (4. Juli 2026) das Patrozinium des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco begangen. Der als Wundertäter verehrte Erzbischof gehört zu den bedeutendsten Heiligen der ROKA und gilt als geistlicher Wegweiser der Kirche im Exil. Darüber berichtet die Diözese auf ihrem Telegram-Kanal.
In der Augsburger Gemeinde stand Metropolit Mark von Berlin und Deutschland dem festlichen Gottesdienst vor, während in Heilbronn Bischof Hiob von Stuttgart die Liturgie leitete. Zahlreiche Geistliche sowie Gläubige aus den umliegenden Städten nahmen an den Feierlichkeiten zu Ehren des Kirchenpatrons teil.
Der heilige Johannes von Shanghai und San Francisco (1896–1966), mit bürgerlichem Namen Michail Maximowitsch, wirkte als Bischof der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland unter anderem in Shanghai, Westeuropa und San Francisco. Er setzte sich besonders für Flüchtlinge, Waisen und Bedürftige ein und wird wegen seines asketischen Lebens und zahlreicher ihm zugeschriebener Wunder hoch verehrt. Die ROKA sprach ihn 1994 heilig; sein Gedenktag wird am Samstag begangen, der dem 2. Juli am nächsten liegt.
Im Rahmen der Feierlichkeiten in Heilbronn weihte Bischof Hiob zudem Michael Feodorov, Student der Theologischen Fakultät in München, zum Lektor.
Die UOJ berichtete zuvor, dass das Patronatsfest in Ulm rumänisch-orthodoxe Gläubige aus der Region vereinte.