Der bulgarische Patriarch Daniil rief zu gelebtem Glauben im Alltag auf

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Patriarch Daniil (r.) während der Liturgie in der Sofioter Metropolitankirche „St. Petka“, links Bischof Johannes von Branitsa. Foto: Patriarchat Patriarch Daniil (r.) während der Liturgie in der Sofioter Metropolitankirche „St. Petka“, links Bischof Johannes von Branitsa. Foto: Patriarchat

Predigt zum Gedenktag der Sofioter Märtyrer in der Metropolitankirche „St. Petka“

Am 27. Mai 2026 hat der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil in der Sofioter Metropolitankirche „St. Petka“ eine festliche Göttliche Liturgie zum Gedenktag der Märtyrer Terapontius und Johannes des Russen geleitet. Zahlreiche Gläubige nahmen an dem Gottesdienst teil und verehrten die zu diesem Anlass gezeigten Reliquien, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

Im Mittelpunkt stand die Predigt des Hierarchen, in der er das Leben des heiligen Johannes des Russen als Vorbild für die Gegenwart hervorhob. Patriarch Daniil betonte, dass die Heiligen ihren Glauben nicht nur kannten, sondern ihn auch konsequent im Alltag lebten – geprägt von Ehrlichkeit, Demut und einem tief verwurzelten religiösen Leben.

Mit Blick auf die Standhaftigkeit der Märtyrer rief der Patriarch die Gläubigen dazu auf, ihrem Beispiel auch in friedlichen Zeiten zu folgen. Wer die Kraft der Frömmigkeit erfahre, könne in Prüfungen auf Gottes Hilfe vertrauen, sagte Patriarch Daniil und ermutigte dazu, den Glauben bewusst zu leben und zu vertiefen.

Die UOJ berichtete zuvor über das Gedenken der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland an Erzbischof Agapit in Stuttgart und Wiesbaden.

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