Auto durchbrach Tor des georgischen Patriarchats in Tiflis

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Der beschädigte Eingangsbereich des Patriarchats nach dem Vorfall. Foto: TV Imedi Der beschädigte Eingangsbereich des Patriarchats nach dem Vorfall. Foto: TV Imedi

Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach der Wahl von Patriarch Schio III. zum neuen Oberhaupt der Georgischen Orthodoxen Kirche.

Am 20. Mai ist auf dem Gelände der georgischen orthodoxen Kirche in Tbilisi ein Auto in den Innenhof des Patriarchats gefahren. Dabei wurden ein Schlagbaum sowie das Eingangstor beschädigt. Nach Angaben von Augenzeugen soll der Fahrer währenddessen beleidigende Aussagen gegen die Kirche und den Patriarchen gemacht haben. Über den Vorfall berichtete der georgische Fernsehsender TV Imedi.

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Der Vorfall ereignete sich in einer Phase besonderer Aufmerksamkeit für die georgische Kirche, nachdem vor Kurzem Schio III. zum neuen Katholikos-Patriarchen von ganz Georgien gewählt und inthronisiert worden war. In den vergangenen Tagen fanden deshalb zahlreiche kirchliche und staatliche Veranstaltungen mit Delegationen orthodoxer Kirchen aus verschiedenen Ländern statt.

Die georgischen Behörden nahmen die Ermittlungen zum Vorfall auf. Informationen über mögliche Motive des Fahrers oder über Verletzte wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass eine Delegation der UOK am offiziellen Empfang des georgischen Präsidenten teilgenommen hatte.

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