In Österreich riefen Linke und Muslime zu Protesten gegen Kopftuchverbot auf

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Flyer der Initiative „Schule brennt“ für einen Aktionstag am 26. Juni, der sich gegen dieses Verbot richtet. Foto: Exxpress Flyer der Initiative „Schule brennt“ für einen Aktionstag am 26. Juni, der sich gegen dieses Verbot richtet. Foto: Exxpress

Linke Initiativen, Menschenrechtsorganisationen und muslimische Aktivisten kritisieren das neue Gesetz als diskriminierend.

Vor dem Inkrafttreten des österreichischen Kopftuchverbots für Mädchen unter 14 Jahren am 1. September haben mehrere linke Initiativen und muslimische Aktivisten zu Protesten aufgerufen. Zu den Kritikern gehören unter anderem die Lehrerinitiative „Schule brennt“, verschiedene Menschenrechtsorganisationen sowie weitere zivilgesellschaftliche Gruppen. Sie bezeichnen das Gesetz als diskriminierend und sehen darin einen Eingriff in die Religionsfreiheit der betroffenen Schülerinnen. Darüber berichtete Exxpress.

Die Initiative „Schule brennt“ organisierte bereits Ende Juni eine Kundgebung gegen das Gesetz und sammelte Unterschriften für dessen Rücknahme. Nach Medienberichten erhielt die Kampagne auch Unterstützung von linken und kommunistischen Gruppen sowie von Organisationen, die sich gegen Rassismus und für Frauenrechte einsetzen. Die Initiatoren weisen den Vorwurf zurück, das Kopftuch sei grundsätzlich Ausdruck des politischen Islams, und kritisieren entsprechende Aussagen der österreichischen Integrationsministerin Claudia Bauer als pauschalierend.

Das Kopftuchverbot wurde von der österreichischen Bundesregierung mit dem Ziel beschlossen, Kinder vor religiösem und gesellschaftlichem Druck zu schützen und ihre freie Entwicklung zu fördern. Gegner des Gesetzes halten dagegen, dass das Verbot vor allem muslimische Mädchen treffe und bestehende gesellschaftliche Spannungen verschärfen könne. Die Debatte über das Gesetz wird in Österreich weiterhin kontrovers geführt.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass laut dem deutschen Professor Bremer der Allukrainische Kirchenrat ohne die UOK nicht repräsentativ sei.

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