Israelischer Siedler schändete armenische Kathedrale in Jerusalem

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Eingang zur St. Jakobus-Kathedrale im armenischen Viertel der Altstadt von Jerusalem. Foto: Yeni Safak Eingang zur St. Jakobus-Kathedrale im armenischen Viertel der Altstadt von Jerusalem. Foto: Yeni Safak

Ein israelischen Siedler hat den Eingang der armenischen St.-Jakobus-Kathedrale bespuckt und mit Fingerkreuz verhöhnt.

Am 02. Mai 2026 hat das Online-Medium Middle East Eye mitgeteilt, dass es in Jerusalem zu einem Vorfall an der Sankt-Jakobus-Kathedrale im armenischen Viertel der Altstadt gekommen ist. Nach Angaben lokaler Behörden zeigen Aufnahmen einer Überwachungskamera, wie eine Person den Eingangsbereich der Kirche beschmutzt und beleidigende Gesten macht. Der Vorfall ereignete sich Anfang Mai und wurde öffentlich dokumentiert.

Die Kathedrale gehört zu den wichtigsten religiösen Stätten der armenischen Kirche in Jerusalem und ist Teil eines historisch gewachsenen christlichen Viertels. Das armenische Viertel gilt als eines der ältesten kontinuierlich bewohnten christlichen Gebiete der Stadt und beherbergt zahlreiche kirchliche Einrichtungen.

Beobachter sehen den Vorfall im Zusammenhang mit einer Reihe ähnlicher Zwischenfälle in der Region. In den vergangenen Tagen wurde unter anderem auch ein Angriff auf eine Ordensschwester gemeldet. Kirchliche Vertreter weisen darauf hin, dass religiöse Einrichtungen und deren Angehörige in der Region wiederholt Ziel von Spannungen und Übergriffen werden.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass neue Details zum 100-jährigen Jubiläum der Deutschen Diözese veröffentlicht wurden.

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