US-amerikanischer Bischof fordert Trump auf, sich beim Papst zu entschuldigen
Bischof Robert Barron bezeichnete die Äußerungen des Präsidenten gegenüber dem Papst als unangemessen und respektlos.
Am 13. April 2026 erklärte der katholische Bischof Robert Barron, US-Präsident Donald Trump sei verpflichtet, sich öffentlich bei Papst Leo XIV. für seine scharfen Äußerungen in den sozialen Medien zu entschuldigen.
In seinem Beitrag im Netzwerk X bezeichnete Bischof Barron die Äußerungen des Präsidenten als völlig unangemessen und betonte, dass sie einem konstruktiven Dialog nicht förderlich seien.
„Ich würde ernsthaften Katholiken in der Trump-Regierung – Außenminister Rubio, Vizepräsident Vance, Botschafter Brian Birch und anderen – wärmstens empfehlen, sich mit Vertretern des Vatikans zu treffen, um einen echten Dialog zu beginnen“, schrieb Bischof Robert Barron. „Das ist den Äußerungen in den sozialen Netzwerken bei weitem vorzuziehen.“
Der Hierarch merkte an, dass der Papst das ausschließliche Recht habe, die katholische Lehre und die Grundsätze des moralischen Lebens darzulegen, auch wenn Menschen guten Willens hinsichtlich ihrer konkreten Anwendung unterschiedlicher Meinung sein könnten. Dabei fügte Barron hinzu, dass er die Bemühungen der Trump-Regierung zum Schutz der Religionsfreiheit schätze, eine Entschuldigung jedoch für notwendig halte.
Zuvor hatte die UOJ über die Predigt von Papst Leo zum katholischem Palmsonntag mitgeteilt.