Papst Leo rief die Staats- und Regierungschefs der Welt zum Frieden auf
Papst Leo XIV. hielt im Vatikan eine Gebetswache für den Frieden ab und appellierte an die Staats- und Regierungschefs der Welt, sich an den Verhandlungstisch zu setzen, anstatt Aufrüstungen zu planen.
Papst Leo XIV. hielt am Samstagabend in der Petersbasilika im Vatikan eine Gebetswache für den Frieden ab. Dies berichtet die Pressestelle des Heiligen Stuhls.
Während des Gottesdienstes richtete der Pontifex einen direkten Appell an die Staatschefs: „Haltet inne! Die Zeit des Friedens ist gekommen! Setzt euch an den Tisch des Dialogs und nicht an den Tisch, an dem Aufrüstung und blutige Handlungen geplant werden.“ Der Papst betonte, dass die Kirche weiterhin zum Frieden aufrufen werde, „auch wenn die Ablehnung der Logik des Krieges zu Unverständnis und Verachtung führen kann“, und stets „Gehorsam gegenüber Gott und nicht gegenüber irgendeiner menschlichen Macht“ predigen werde.
Der Pontifex nannte keine konkreten Namen, doch in den internationalen Medien wurden seine Worte als Appell an die Staatschefs der USA und Israels verstanden, die Kriegshandlungen gegen den Iran führen.
Wie die UOJ in der Ukraine berichtete, äußerte sich der Verwaltungsleiter der UOK zu einem möglichen Papstbesuch in der Ukraine.