„Die Mutter Gottes wird als lebendige Ikone der Kirche verehrt“

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Patriarch Daniel predigte zum Hochfest der Verkündigung. Patriarch Daniel predigte zum Hochfest der Verkündigung.

Patriarch Daniel über die Bedeutung der Verkündigung und der Gottesmutter in der Heilsgeschichte

Patriarch Daniel der Rumänisch-Orthodoxen Kirche hat am Fest der Verkündigung (25. März 2026) die zentrale Rolle der Gottesmutter in der Heilsgeschichte hervorgehoben. In seiner Ansprache betonte er die Verehrung der Jungfrau Maria als Vorbild des demütigen Gehorsams gegenüber Gott und als lebendiges Sinnbild der Kirche, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

In seiner Predigt erklärte Patriarch Daniel, dass das Fest der Verkündigung den Beginn der Erlösung der Menschheit markiere. Erlösung bedeute die Vereinigung des Menschen mit Gott, die durch die Menschwerdung Christi möglich geworden sei. Diese Vereinigung beginne mit der Annahme der menschlichen Natur durch den Sohn Gottes aus der Jungfrau Maria durch das Wirken des Heiligen Geistes.

Der Patriarch betonte, dass die Verehrung der Mutter Gottes bereits im Augenblick der Verkündigung beginne, als der Erzengel Gabriel sie mit den Worten „Freue dich, du Gnadenvolle“ grüßte. Auch Elisabeth habe diese Verehrung bestätigt, indem sie Maria „Mutter meines Herrn“ nannte. Die Kirche habe diese Verehrung fortgeführt, da die Mutter Gottes im Heilsplan einen einzigartigen Platz einnehme und der Heiligen Dreifaltigkeit am nächsten stehe.

Besondere Bedeutung maß Patriarch Daniel dem Akathistos-Hymnus bei, den er als eine theologische Zusammenfassung des Geheimnisses der Menschwerdung bezeichnete. Der Hymnus sei im Jahr 626 in Konstantinopel in einer Zeit großer Bedrohung gesungen worden, um der Gottesmutter für den Schutz der Stadt zu danken.

Abschließend unterstrich der Patriarch, dass der Gehorsam der Jungfrau Maria den Ungehorsam von Adam und Eva heile. Ihr demütiges „Mir geschehe nach deinem Wort“ sei Vorbild für alle Gläubigen, die auf Gottes Ruf mit Glauben, Gebet, guten Taten und der Teilnahme am kirchlichen Leben antworten sollen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass ein Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 5,0 am Heiligen Berg Athos registriert wurde.

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