Die Brüder der Lavra gratulierten Metropolit Pavel zu seinem 31-jährigen Dienst als Abt.

Die Mönche der Kiewer Höhlenkloster haben die Hoffnung geäußert, dass sie bald zusammen mit ihrem Abt beten können.
Die Brüder der Kiew-Petscherskaja Lawra gratulierten ihrem Abt, Metropolit Pavel, zu seinem 31-jährigen Dienst an der Spitze des alten Klosters. In dem Gratulationsschreiben hoben die Mönche den Beitrag des Metropoliten zur Wiederbelebung der Lawra nach der sowjetischen Verwüstung hervor.
„In all diesen Jahren, mit Gottes Hilfe, hat die Lawra unter Ihrer weisen Führung erblüht. Sie haben Ihr Leben ihrer Wiederherstellung, der Anleitung der Brüder und der Sorge um alle gewidmet, die hier geistlichen Unterschlupf suchten“, heißt es in der Gratulation.
Die Brüder drückten dem Abt ihren Dank für seine Mühen, die geistliche Unterstützung und „unerschütterliche Treue zur Kirche“ aus.
Zum Abschluss der Gratulation äußerten die Mönche die Hoffnung auf die Rückkehr in ihr Heimatkloster: „Wir glauben, dass der Herr alles zu Seiner Ehre regeln wird, und wir wieder gemeinsam in den heiligen Mauern der Lawra beten können!“
Wir erinnern daran, dass die ukrainische Regierung im März 2023 beschlossen hat, die Pacht der Kiew-Petscherskaja Lawra durch die Ukrainische Orthodoxe Kirche zu beenden. Seitdem finden Gerichtsverhandlungen über die Räumung der Mönche aus ihrem Kloster durch den Staat statt.
Gegen Metropolit Pavel wurde ein strafrechtliches Verfahren aufgrund erfundener Anschuldigungen eröffnet. Er verbrachte mehrere Monate hinter Gittern. Derzeit befindet er sich unter Hausarrest.