Patriarch Daniel warnt vor Magie, Astrologie und Wahrsagerei
Das Oberhaupt der Rumänisch-Orthodoxen Kirche sieht in okkulten Praktiken eine Abkehr vom Glauben und ruft zu einer verständlichen Glaubensunterweisung auf.
Am 3. November 2026 hat Patriarch Daniel vor Magie, Astrologie und Wahrsagerei gewarnt. Das Oberhaupt der Rumänisch-Orthodoxen Kirche richtete eine Botschaft an die 36. Panorthodoxe Konferenz über Häresien und Pseudoreligionen in Korinth. Das berichtet Basilica.ro; auch die UOJ griff die Erklärung auf.
Die vom 3. bis 5. November veranstaltete Konferenz befasste sich mit okkulten Praktiken und Zukunftsdeutung. Bischof Siluan von Ungarn verlas die Botschaft als Vertreter des Patriarchen.
Daniel erklärte, Säkularisierung und die Entfernung von Gott begünstigten Formen einer vermeintlichen Spiritualität, die den Glauben ersetzen wollten. Solche Praktiken stifteten Verwirrung und entfernten Menschen von der lebendigen Gemeinschaft mit Gott.
Nach Heiliger Schrift und Überlieferung liege die Zukunft des Menschen in Gottes Händen. Sein Wille werde durch Glauben, Gebet, Umkehr und Teilnahme am sakramentalen Leben erkannt. Versuche, durch okkulte Mittel die Zukunft zu erfahren oder Macht zu erlangen, widersprächen dem Glauben.
Der Patriarch rief deshalb zu verständlicher und überzeugender Glaubensunterweisung auf. Sie solle helfen, das Evangelium von Versprechen vermeintlich einfacher Lösungen zu unterscheiden.
Wie die UOJ bereits berichtete, erklärte die Rumänisch-Orthodoxe Kirche das Jahr 2028 zum Jahr der biblischen Texte.
