Orthodoxer Chris Pappas wird erster offen schwuler Mann im US-Senat
Der Demokrat griechischer Herkunft gewann die Senatswahl in New Hampshire gegen den Republikaner John E. Sununu.
Am 3. November 2026 hat der griechisch-orthodoxe Demokrat Chris Pappas die Wahl zum US-Senat im Bundesstaat New Hampshire gewonnen. Er setzte sich gegen den Republikaner John E. Sununu durch und wird als erster offen schwuler Mann in die obere Kammer des Kongresses einziehen. Darüber berichtet die UOJ in den USA.
Pappas übernimmt den Sitz der demokratischen Senatorin Jeanne Shaheen, die sich aus dem Senat zurückzieht. Seit 2019 vertritt er den ersten Wahlbezirk von New Hampshire im US-Repräsentantenhaus.
Der 46-Jährige stammt aus Manchester und ist Nachfahre griechischer Einwanderer. Seine Familie betreibt dort das Restaurant Puritan Backroom, das sein Urgroßvater gemeinsam mit einem weiteren griechischen Einwanderer 1917 gründete. Nach seinem Abschluss an der Harvard University im Jahr 2002 kehrte Pappas nach New Hampshire zurück und arbeitete im Familienunternehmen.
Vor seinem Einzug in den Kongress gehörte er dem Repräsentantenhaus von New Hampshire und dem Exekutivrat des Bundesstaates an. Außerdem war er Schatzmeister des Hillsborough County.
Während seiner politischen Laufbahn unterstützte Pappas regelmäßig Gesetzesvorhaben zu den Rechten homosexueller und transgeschlechtlicher Menschen. Zudem ist er Ko-Vorsitzender des Congressional Hellenic Caucus, eines Zusammenschlusses von Kongressmitgliedern, und setzt sich für die Beziehungen der USA zu Griechenland und Zypern ein.
