Priester Alexej Tereshchenko sprach über das Erbe der ungeteilten Kirche
Geistlicher der Russischen Orthodoxen Diözese Berlin und Deutschland nahm online an internationaler Theologiekonferenz in St. Petersburg teil.
Priester Alexej Tereshchenko von der Pfarrei Mariä Verkündigung in Hannover der Russischen Orthodoxen Kirche hat am 23. September 2026 per Videokonferenz an einer Podiumsdiskussion der 18. Internationalen Theologischen Konferenz an der Theologischen Akademie St. Petersburg teil. Im Mittelpunkt stand das Vermächtnis des Heiligen Leo des Großen und dessen Bedeutung für das orthodoxe Leben im heutigen Deutschland. Darüber berichtete die Diözese von Berlin und Deutschland auf ihrer Webseite.
Die Podiumsdiskussion war dem heiligen Leo dem Großen gewidmet und fand im Rahmen der Konferenz „Aktuelle Fragen der modernen Theologie und Kirchenwissenschaft“ statt. Pfarrer Tereshchenko referierte zum Thema „Das westliche Erbe der ungeteilten Kirche im orthodoxen Gedächtnis: Der heilige Leo der Große und die gegenwärtige Erfahrung Deutschlands“.
In seinem Beitrag erläuterte der Geistliche das Vermächtnis des heiligen Leo des Großen und die Bedeutung seines berühmten Tomos für die Geschichte des Konzils von Chalcedon. Dabei ging er insbesondere der Frage nach, wie das Erbe der alten, ungeteilten Kirche im heutigen kirchlichen Leben in Deutschland gegenwärtig wird.
Als Beispiel verwies Priester Alexej Tereshchenko auf die 2023 eingeführte Feier der Synaxis der Heiligen des Deutschen Landes. Auch der orthodoxe Gottesdienst in deutscher Sprache wurde als Ausdruck einer neuen Wertschätzung des Erbes der ungeteilten Kirche hervorgehoben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Serafim bei 1,5 Millionen Rumänen in Deutschland weiteren Bedarf an rumänisch-orthodoxen Gemeinden sieht.