Ontario: Schulen überwiesen Kinder ohne Wissen der Eltern an Genderkliniken
In Kanada wurde ein Bericht darüber veröffentlicht, wie Schulen in Ontario Kinder heimlich an Genderkliniken überweisen.
In Kanada veröffentlichte der Vater David Todor aus Waterloo einen Bericht darüber, dass die staatlichen Schulen der Provinz Ontario faktisch zu einem „Fließband“ für die Überweisung Minderjähriger zur medizinischen Geschlechtsumwandlung geworden seien. Darüber berichtet die UOJ in der Ukraine.
Der 73-seitige Bericht umfasst den Zeitraum von 2022 bis 2026 und basiert auf einer Analyse der Schulpolitik, der Aufnahmebestimmungen der Krankenhäuser sowie der Tätigkeit externer Organisationen in den Klassenzimmern.
Das Dokument hebt drei zentrale Schlussfolgerungen hervor: Die Schulpolitik kann als Einstiegspunkt in umfassendere medizinische Behandlungswege für Minderjährige dienen; Eltern und Pädagogen, die Fragen aufwerfen, können auf institutionellen Widerstand stoßen; und Aufsichtsbehörden ziehen häufig die verfahrensmäßige Schließung von Fällen einer direkten Untersuchung vor.
Todor weist darauf hin, dass die Schulen durch den Lehrplan, Schulveranstaltungen und Schülerbefragungen, bei denen persönliche, demografische und psychologische Informationen erhoben werden, zur Normalisierung von Konzepten der Geschlechtsidentität beitragen. Seinen Angaben zufolge werden externe Aktivistenorganisationen in die Klassen eingeladen, die den Schülern eine „affirmative“, das heißt, die gewählte Geschlechtsidentität bestätigende Bildung anbieten. Dazu gehört auch die Verteilung von Kompressionswäsche und Genitalprothesen.
Der beunruhigendste Teil des Berichts betrifft die Überweisung von Schülern an Psychologen, zur Hormontherapie oder zu chirurgischen Eingriffen über externe Gesundheitssysteme – häufig ohne Wissen und Beteiligung der Eltern. Im Bericht heißt es, dass Schulberatern auf der Website des Kinderkrankenhauses von Ost-Ontario ausdrücklich angeboten werde, eine elektronische Überweisung an die Klinik für Geschlechtervielfalt auszustellen. Todor selbst stieß auf institutionellen Widerstand, als er darum bat, sein Kind von der Teilnahme an einer Befragung zur „Geschlechtsidentität“ zu befreien: Ihm wurde empfohlen, sich an das Bildungsministerium zu wenden, woraufhin seine Anfrage ignoriert wurde.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Polen ein katholischer Priester nach einem Messerangriff gestorben war.