Orthodoxe Christen beteiligten sich am „Marsch für das Leben“ in London
Die Diözese Großbritannien und Westeuropa der russischen Auslandskirche organisierte die orthodoxe Teilnahme – weitere Jurisdiktionen schlossen sich an.
Beim jährlichen „Marsch für das Leben“ in London haben sich am Samstag, dem 5. September 2026, auch orthodoxe Christen beteiligt. Die orthodoxe Teilnahme wurde von der Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) organisiert und stand unter dem Segen von Bischof Irenei von London und Westeuropa, wie die Diözese berichtete.
Nach Angaben der Diözese zogen Zehntausende Menschen friedlich durch die britische Hauptstadt, um für die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens einzutreten. Die orthodoxe Beteiligung begann mit einem gemeinsamen Gebet, anschließend nahmen Geistliche und Gläubige am Marsch teil.
Seit vielen Jahren unterstützt Bischof Irenei die orthodoxe Teilnahme an der Pro-Life-Veranstaltung. Organisiert wurde sie erneut von Pfarrer Mark Tattum-Smith von der orthodoxen Gemeinde in Mettingham.
In diesem Jahr hatte Bischof Irenei auch andere orthodoxe Jurisdiktionen auf den Britischen Inseln zur Teilnahme eingeladen. Mit dem Segen ihrer jeweiligen Hierarchen schlossen sich weitere orthodoxe Christen der Gruppe an. Dadurch wurde die orthodoxe Präsenz beim Marsch nach Angaben der Diözese in betender Brüderlichkeit erweitert.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Daniel Schärer in Zürich über das Gleichnis von den bösen Winzern gesprochen und die Bedeutung des Vertrauens auf Gottes Führung erläutert hatte.