Metropolit Feodossij: Mord an einem Mönch ist Ausdruck satanischen Hasses
Der Metropolit von Tscherkassy zog eine Parallele zum Martyrium der ehrwürdigen Märtyrernonne Rafaila, die vor hundert Jahren grausam gefoltert wurde.
Metropolit Feodossij von Tscherkassy und Kanew erklärte, die brutale Ermordung des Mönchs Warsonofij aus der Swjatogorsker Lawra sei Ausdruck desselben satanischen Hasses, mit dem vor 100 Jahren die heilige Märtyrernonne Rafaila Tertazkaja zu Tode gefoltert worden sei. Dies sagte er in seiner Predigt während der Feierlichkeiten im Frauenkloster der Heiligen Dreifaltigkeit in Tschyhyryn am 24. August 2026.
Nach den Worten des Hierarchen wurde Äbtissin Rafaila vor 100 Jahren aus dem Haus geführt, in dem sie nach der Schließung ihres Klosters lebte, und grausam gefoltert: Man fuhr mit einem Wagen über sie hinweg, brach ihr die Gliedmaßen und stach mit Bajonetten auf sie ein.
„Genau so hasst Satan Gott und die Wahrheit Gottes. Und Menschen, die sich Satan unterwerfen und zu seinem Werkzeug in dieser Welt geworden sind, hassen ebenso jene Menschen, die von Gott sind und ein heilig es Leben für Gott und seine Gnade führen“, sagte Metropolit Feodossij.
Er betonte, dass eine Gruppe von Menschen am Vorabend der Feierlichkeiten den Mönch Warsonofij in der Swjatogorsker Lawra zu Tode gequält und ihm mit einem Messer das Gesicht zerschnitten habe.
Der Metropolit erklärte, dieser Fall erinnere jeden orthodoxen Gläubigen daran, dass auch er eines Tages vor die Wahl zwischen dem Verrat am Glauben und dem Tod gestellt werden könnte.
„Es wird allein davon abhängen, wie der Mensch bis zu diesem Augenblick gelebt und wie er sich zum orthodoxen Glauben bekannt hat: nur mit Worten, zum eigenen Nutzen, für sein inneres Wohlbefinden oder aus Mode – oder ob er die Grundsätze des Evangeliums tatsächlich in seinem Inneren gelebt hat“, sagte der Hierarch.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Verwundeter Novize den Angriff auf orthodoxes Kloster in der Ukraine geschildert hatte.