Orthodoxes Musik- und Kunstfestival brachte Gemeinden in Hamburg zusammen
Das zweite Internationale Festival für orthodoxe Musik und Kunst bot Einblicke in die Vielfalt orthodoxer Gesangs- und Kunsttraditionen.
Vom 24. bis 27. September 2026 fand in Hamburg das zweite Internationale Festival für orthodoxe Musik und Kunst statt. Die von der serbisch-orthodoxen Kirchengemeinde Hamburg veranstaltete Begegnung brachte orthodoxe Christen verschiedener Gemeinden zusammen und eröffnete zahlreichen Besuchern neue Zugänge zur orthodoxen Liturgie und Kultur, wie die serbische Eparchie auf ihrer Webseite berichtete.
Chöre aus nahezu allen orthodoxen Gemeinden Hamburgs gestalteten das abwechslungsreiche musikalische Programm. Ergänzt wurde das Festival durch einen Ikonenmalworkshop, einen Vortrag über die Leitung liturgischer Chöre sowie Gedichtbeiträge. Ein offenes Gespräch zwischen Jugendlichen und einem Priester bot zudem Gelegenheit zum Austausch über Glaubensfragen und persönliche Erfahrungen.
Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse bei orthodoxen Gläubigen und weiteren Besuchern. Einige von ihnen begegneten der Schönheit und dem Reichtum orthodoxer Liturgie, Kirchenmusik und Kunst dabei erstmals.
Das Festival entwickelt sich zunehmend zu einem Ort der Begegnung für die orthodoxen Gemeinden Hamburgs. Es stärkt die Gemeinschaft über die Grenzen der einzelnen Gemeinden hinweg und macht zugleich die Vielfalt der orthodoxen Tradition einem breiteren deutschen Publikum sowie Menschen zugänglich, die nicht in dieser Tradition aufgewachsen sind.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine Reliquie des Heiligen Nikolaus vier rumänisch-orthodoxe Gemeinden in Deutschland besuchte.