Patriarch Daniel: „Kirchliche Arbeit ist Ergebnis brüderlicher Gemeinschaft“
Rumänisch-Orthodoxe Kirche feiert den 19. Jahrestag der Inthronisierung ihres Patriarchen mit Liturgie und Festakt in Bukarest.
Patriarch Daniel hat anlässlich des 19. Jahrestages seiner Inthronisierung als Oberhaupt der Rumänisch-Orthodoxen Kirche die Bedeutung von Zusammenarbeit, Gebet und synodaler Gemeinschaft für die kirchliche Mission hervorgehoben. Beim Festakt am Mittwoch, dem 30. September, im Patriarchatspalast in Bukarest bezeichnete er die Arbeit der Kirche als Ergebnis des gemeinsamen Einsatzes von Geistlichen, Mönchen, kirchlichen Einrichtungen und Laien, wie das Patriarchat berichtete.
Dem Festakt im Saal Europa Christiana waren die Göttliche Liturgie und ein Tedeum-Gottesdienst in der Patriarchalkathedrale vorausgegangen. An der Feier nahmen Hierarchen, Mitglieder der Metropolitensynode der Metropolie Walachei und Dobrudscha sowie Vertreter des Nationalen Kirchenrates und des Diözesanzentrums der Erzdiözese Bukarest teil.
Patriarch Daniel betonte, dass die kirchliche Arbeit auf der brüderlichen Gemeinschaft und der persönlichen Verantwortung jedes Einzelnen beruhe. Gemeinsam mit Geistlichen, Klostervorstehern, theologischen, sozialen, kulturellen und philanthropischen Einrichtungen sowie den Gläubigen habe die Kirche wichtige Aufgaben erfüllt. Dabei unterstrich er auch die Verantwortung der Laien, den orthodoxen Glauben zu bekennen und die Einheit der Kirche zu bewahren.
Mit Bezug auf den Theologen und Priester Dumitru Stăniloae hob der Patriarch die unverzichtbare Bedeutung des Gebets hervor. Es stärke die Gemeinschaft mit Gott und den Heiligen und lasse die Gläubigen die barmherzige Liebe Christi erfahren. Abschließend bat Patriarch Daniel die Allerheiligste Dreifaltigkeit und die Gottesmutter um Beistand für die kirchliche Mission und darum, die Freude über Gottes Liebe an alle Menschen weiterzugeben – zur Ehre Gottes und zum Wohl des rumänischen Volkes. Während des Festakts verlas Patriarchalvikarbischof Varlaam Ploieșteanul zudem die Glückwunschbotschaften staatlicher Behörden und Amtsträger.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Thüringen ein historisches Kruzifix bei einer Brandstiftung in einer Kirche zerstört worden war.