Erste Islamische Fakultät Westeuropas an der Universität Münster eröffnet
An der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster nahm der erste staatliche Fachbereich für Islamische Theologie in Westeuropa seine Arbeit auf; er soll künftig über 500 Studenten ausbilden.
An der Universität Münster in Deutschland wurde die erste Fakultät für Islamische Theologie in Westeuropa an einer staatlichen Hochschule eröffnet. Darüber berichtet Newformat.
Dekan der neuen Einrichtung wurde der österreichische Soziologe und Religionswissenschaftler Mouhanad Khorchide, der seit 15 Jahren an der Universität tätig ist. Seinen Worten zufolge sind nun in Münster die katholische, die evangelische und die islamische Theologie unter einem Dach vereint. Bis 2027 ist die Eröffnung eines „Campus der Religionen“ geplant, der alle theologischen Richtungen beherbergen soll. Das Personal der Fakultät umfasst bereits acht Professoren und über 50 Mitarbeiter.
Es wird erwartet, dass die Zahl der Studierenden von 15 im Jahr 2012 auf 500 ansteigt. Es wird vermerkt, dass die Nachfrage nach Absolventen mit einem Mangel an Lehrern für islamische Religion an den Schulen in Deutschland zusammenhängt: Allein in Nordrhein-Westfalen werden etwa 3000 solcher Pädagogen benötigt, während es derzeit nur etwa 330 gibt. Der Dekan erklärte seine Absicht, einen „offenen, aufgeklärten Islam“ zu fördern und den interreligiösen Dialog zu stärken.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die UNO der Menschheit empfohlen hatte, keine eigenmächtigen Antworten an Außerirdische zu senden.