Gläubiger legte sich in Thessaloniki vor Pride-Parade auf die Straße
Die griechische Polizei nahm einen Mann in einer Mönchskutte fest, der den Weg der LGBT-Kolonne mit seinem Körper blockierte.
Am 20. Juni 2026 wurde in Thessaloniki das Finale des 14. Festivals Thessaloniki Pride wegen eines Vorfalls unter Beteiligung zweier Personen in Mönchstracht unterbrochen. Darüber berichtet Protothema.
Als die Kolonne sich die Straße entlangbewegte, begannen die Männer in Kutten den Aufruf „Tut Buße!“ zu rufen. Einer von ihnen legte sich unerwartet direkt vor den Festwagen auf den Asphalt, ein Kreuz und eine Ikone der Allerheiligsten Gottesmutter in den Händen haltend. Deswegen wurde der Zug der Parade vorübergehend gestoppt.
Die am Ort eingetroffenen Polizeikräfte entfernten den Protestierenden mit Gewalt von der Fahrbahn und brachten ihn auf die Wache. Ungeachtet der Kleidung erklärten die griechischen Behörden offiziell, dass der Mann kein Kleriker sei und in keinerlei Verbindung zur Orthodoxen Kirche Griechenlands oder zu deren Strukturen stehe. Nach der Festnahme des Gläubigen wurde der Umzug wieder aufgenommen und gemäß dem vorgesehenen Zeitplan abgeschlossen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass eine Regenbogen-Treppe in Göttingen mit Deutschlandfarben übermalt wurde.