„Lasst das Gebet unser Leben, unseren Atem, unsere Gedanken werden“

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Patriarch Porfirije während der Liturgie in der Belgrader Sava-Kirche zum Fest der Heiligen Konstantin und Helena. Patriarch Porfirije während der Liturgie in der Belgrader Sava-Kirche zum Fest der Heiligen Konstantin und Helena.

Patriarch Porfirije betonte Christus als einzigen Weg und rief in Belgrad zur Einheit im Glauben auf

Der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije hat die Gläubigen zu einem Leben im Gebet und zur inneren Erneuerung aufgerufen. In seiner Predigt in Belgrad am Mittwoch, dem 3. Juni 2026, hob er die Bedeutung von Christus als wahrem Hirten sowie die Einheit im Glauben hervor. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

In seiner Predigt zum Fest der Heiligen Kaiser Konstantin und Helena betonte Patriarch Porfirije, dass Jesus Christus der einzige Weg zum Heil sei. Zugleich warnte er vor „falschen Lehrern“ und Ideologien, die zwar Sinn und Erfüllung versprächen, den Menschen aber letztlich nicht über Vergänglichkeit und Tod hinausführen könnten.

Das Reich Gottes sei jedoch bereits in der Kirche gegenwärtig und eröffne den Gläubigen eine neue Lebensweise. Vorbilder seien die Heiligen, insbesondere die Gottesmutter, die als Schutz und Orientierung für die Gläubigen dargestellt wurde. Ihr Kommen werde als Quelle von Trost, Frieden und geistlicher Stärkung verstanden.

Zugleich hob der Patriarch die Bedeutung von Einheit hervor: Trotz unterschiedlicher Meinungen sollten die Gläubigen im Glauben zusammenstehen und einander als Brüder und Schwestern begegnen. Er rief dazu auf, gegen Hass, Egoismus und Ausgrenzung anzukämpfen und stattdessen Liebe und Vergebung zu leben.

Abschließend unterstrich Patriarch Porfirije die zentrale Rolle des Gebets im christlichen Leben. „Lasst das Gebet unser Leben, unseren Atem, unsere Gedanken werden“, sagte er und betonte, dass das Gebet den Alltag durchdringen und den Gläubigen Kraft sowie geistlichen Schutz verleihen solle.

Die UOJ berichtete zuvor, dass das französische Parlament einen Eingriff in das Beichtgeheimnis stoppte.

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