Pilger aus Basel besuchten heilige Stätten in Italien und Griechenland
ROKA-Gemeinde unterwegs zu bedeutenden Orten der Orthodoxie – Athos-Besuch als Höhepunkt
Gläubige der Basler St.-Nikolaus-Gemeinde der Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) haben eine mehrtägige Pilgerreise zu zentralen Heiligtümern in Süditalien und Griechenland unternommen. Darüber berichtete die Diözese am 27. Mai 2026 auf ihrer Webseite.
Die Reise begann in Italien, wo die Pilger aus der Schweiz Stationen in Neapel, Pompeji, Salerno, Carbone und Matera besuchten. In Bari verehrten sie die Reliquien des heiligen Nikolaus, einer der bedeutendsten Heiligen der Orthodoxie.
Anschließend führte der Weg nach Griechenland. Auf Korfu beteten die Teilnehmer vor den Reliquien des heiligen Spyridon, zudem standen Meteora, Veria als Wirkungsort des Apostels Paulus sowie mehrere Klöster, darunter Soumela und Dovra, auf dem Programm. Weitere Stationen waren die Grabstätte des heiligen Paisios vom Athos sowie Thessaloniki mit den Reliquien des heiligen Demetrius.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Heiligen Berges Athos. Während männliche Pilger die Halbinsel und die Klöster betreten konnten, nahmen die Frauen an einer Gebetsfahrt per Boot entlang der Küste teil. Dabei wurden ihnen von Mönchen Reliquien zur Verehrung gereicht.
Zum Abschluss besuchten die Pilgerinnen das Metochion des Vatopedi-Klosters in Porto Lagos, wo sie den Gürtel der Gottesmutter verehrten. Die Reise diente nach Angaben der Diözese der geistlichen Stärkung und der Vertiefung im orthodoxen Glauben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniel vor einer Krise der Familie warnte und mehr Unterstützung forderte.