Patriarch Porfirije ermunterte Stipendiaten zur christlichen Lebensausrichtung
Osterbegegnung mit Jugendlichen im Kosovo würdigte Glauben, Bildung und kirchliches Engagement
Am Ostermontag, dem 13. April 2026, erreichte der Osteraufenthalt des serbisch-orthodoxen Patriarchen Porfirije in der Provinz Kosovo und Metochien einen Höhepunkt: Nach der Heiligen Liturgie traf er im Kloster Visoki Dečani junge Stipendiaten und rief sie zu einem Leben aus dem Glauben an Christus auf. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
Im Rahmen seines Besuchs in der Region zu den Osterfeierlichkeiten begegnete Patriarch Porfirije zahlreichen jungen Stipendiaten, die durch kirchliche Unterstützung gefördert werden. In seiner Ansprache stellte er Christus in den Mittelpunkt des menschlichen Lebens und betonte, dass sich alles ordne, wenn Gott an erster Stelle stehe. Der Glaube erinnere daran, dass der Mensch nicht für die Vergänglichkeit, sondern für die Ewigkeit geschaffen sei.
Besondere Aufmerksamkeit widmete der Patriarch dem historischen Vorbild Sima Igumanov. Dessen Vermächtnis, alles der Kirche zu schenken, wirke bis heute fort und ermögliche gezielte Hilfe für Bedürftige. Die Kirche verstehe sich dabei als Trägerin dieser Liebe, die konkret in Bildungsförderung und Unterstützung junger Menschen sichtbar werde.
Im Namen der Stipendiaten dankte Đorđe Ilić aus Kosovska Mitrovica dem Patriarchen für die anhaltende Hilfe und väterliche Fürsorge. Er hob hervor, wie entscheidend diese Unterstützung für Ausbildung und Lebensperspektiven der Jugendlichen sei.
Im Zuge des Treffens wurden aus dem Sime-Igumanov-Fonds insgesamt 100 Stipendien an Studierende aus dem Kosovo und in Metochien vergeben. An der Veranstaltung nahmen auch mehrere hochrangige Vertreter der Serbisch-Orthodoxen Kirche teil.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der antiochenisch-orthodoxe Metropolit Isaak für Deutschland und Mitteleuropa die Kraft der Auferstehung betonte – trotz globaler Krisen.