„Fest der Hoffnung, des Glaubens und des Vertrauens in Gottes Macht“
Bischof Andrej betonte, der Lazarus-Samstag sei eine Offenbarung und ein Aufruf an die Menschen
Am Lazarus-Samstag, dem 4. April 2026, wurde in der serbisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale in Zürich die Auferstehung des gerechten Lazarus feierlich begangen. Bischof Andrej (Ćilerdžić) zelebrierte die Heilige Liturgie und sprach über die geistliche Bedeutung dieses Festtages am Beginn der Karwoche, wie der Bischof auf seiner Facebook-Seite berichtete.
Der Gottesdienst wurde von Bischof Andrej, dem Bischof der serbisch-orthodoxen Kirche für die Schweiz, Italien und Malta, geleitet. Mit ihm konzelebrierten Erzpriester Đorđe Lukić und Diakon Vladimir Mihajlović. Zahlreiche Gläubige nahmen an der Liturgie teil, während der Chor der Stevan-Mokranjac-Kathedrale den Gottesdienst musikalisch gestaltete.
In seiner Predigt sprach Bischof Andrej über die Bedeutung des Lazarus-Samstags als Fest der Hoffnung, des Glaubens und des Vertrauens in Gottes Macht. Die Auferweckung des Lazarus sei nicht nur ein Ereignis der Vergangenheit, sondern eine Offenbarung von Gottes Liebe und seiner Macht über den Tod sowie ein Aufruf an die Menschen, geistlich aus Gleichgültigkeit, Angst und Hoffnungslosigkeit zu erwachen.
Der Bischof betonte zudem, dass der Lazarus-Samstag am Beginn der Karwoche stehe und bezeuge, dass Leiden nicht das Ende, sondern der Weg zur Auferstehung sei. Wahres Leben offenbare sich in der Gemeinschaft mit Christus. Am Ende der Liturgie empfingen die Gläubigen das Heilige Abendmahl und bereiteten sich damit geistlich auf die kommenden Tage bis zum Osterfest vor.
Die festliche Zusammenkunft wurde anschließend im Geist der brüderlichen Liebe und Einheit fortgesetzt, verbunden mit dem Gebet, dass Gott die Gläubigen im Fasten und im christlichen Zeugnis in der heutigen Welt stärken möge.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Patriarch Porfirije die Universitätskinderklinik in Belgrad besuchte.