Zwei Kinder nach Brandstiftung in Tiroler Kirche geständig
Sieben- und Zehnjähriger legten im Gotteshaus und in der Schule Feuer
In der Tiroler Gemeinde Absam sorgten zwei Fälle von Brandstiftung für Bestürzung. Zwei Buben im Alter von sieben und zehn Jahren stehen im Verdacht, mutwillige Beschädigungen in der katholischen Pfarrkirche und in der Schule des Ortes verursacht zu haben. Darüber berichtete die Kronen Zeitung am 18. März 2026.
Nach Angaben der Ermittler sollen die Kinder in der Kirche unter anderem eine Blumenvase mit Kunstblumen angezündet sowie Seiten aus Gesangbüchern und religiöse Kärtchen in Brand gesetzt haben. Zudem schütteten sie Desinfektionsmittel aus und entleerten einen Weihwasserkessel auf dem Kirchenboden. Der entstandene Sachschaden wird als erheblich eingeschätzt.
Auf die Spur der beiden Tatverdächtigen kam die Polizei durch einen weiteren Vorfall: Zwei Tage später wurde in einer Schule im Ort ein Mistkübel in Brand gesetzt. Im Zuge der Ermittlungen gerieten die Kinder rasch ins Visier der Behörden.
Bei einer Befragung legten die beiden schließlich ein Geständnis ab. Sie räumten ein, sowohl für den Brand in der Schule als auch für die Vorfälle in der Pfarrkirche verantwortlich zu sein.
Die UOJ berichtete zuvor über das Verfahren zur Wahl des neuen Patriarchen in Georgien.