„Mit dem Tod von Patriarch Ilia II. geht eine große Ära zu Ende“
Der Premierminister Georgiens, Irakli Kobachidze, rief die Bürger dazu auf, das geistige Erbe des verstorbenen Oberhaupts zu bewahren.
Am 18. März 2026 sprach der georgische Ministerpräsident Irakli Kobachidze dem gesamten Volk sein Beileid zum Tod des Katholikos-Patriarchen Ilia II. von ganz Georgien aus. Der Regierungschef erklärte, der Tod des Oberhaupts bedeute das Ende einer „großen Ära“ in der Geschichte sowohl der georgischen Kirche als auch des gesamten Staates.
Kobachidze betonte, dass die Amtszeit von Ilia II. mit den schwierigsten und einschneidendsten Jahren für das Land zusammenfiel. Nach den Worten des Premierministers blieb der Patriarch auf diesem historischen Weg stets der geistliche Anführer der Nation und ein lebendiges Symbol der Einheit. Dank seiner Weisheit, seiner Nächstenliebe, seiner grenzenlosen Geduld und seiner Fähigkeit zur Vergebung gelang es ihm, den Glauben in den Herzen der Menschen zu stärken.
In seiner Ansprache stellte der Politiker fest, dass die Verdienste des verstorbenen Hierarchen weit über den rein kirchlichen Bereich hinausreichen. Der Ministerpräsident bezeichnete den Beitrag von Ilia II. zur Bewahrung der nationalen Identität, zum Erhalt der Traditionen und zur Stärkung der Staatlichkeit als „unschätzbar“. Kobachidze ist überzeugt, dass der Patriarch durch seinen selbstlosen Dienst an Gott, dem Vaterland und den Menschen für immer einen Platz unter den größten Persönlichkeiten der jahrhundertelangen Geschichte Georgiens eingenommen hat.
Der Regierungschef sprach dem Synod, den Hierarchen, der Glaubensgemeinschaft und allen Mitbürgern sein aufrichtiges Beileid aus. Er betonte zudem, dass es die Pflicht der heutigen und aller künftigen Generationen sei, das große Erbe des „geistlichen Vaters“ der Nation in Würde zu bewahren.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Katholikos-Patriarch Ilia II. im Herrn entschlafen sei.