Patriarch Porfirije zeichnete Alexei Likhachev mit dem Lazarus-Orden aus
Hohe Ehrung für russischen Manager und Förderer kirchlicher Kultur im Belgrader St.-Sava-Haus
Der serbische Patriarch Porfirije hat Alexei Jewgenjewitsch Likhachev, Generaldirektor der russischen Staatsgesellschaft Rosatom, am 21. Februar 2026 mit dem Orden des Heiligen Fürsten Lazarus geehrt. Die Auszeichnung würdigt dessen Unterstützung der serbisch-orthodoxen Kirche sowie sein Engagement für christliches Kulturerbe, wie das serbische Patriarchat auf seiner Webseite mitteilte.
Die Ordensverleihung fand im Gemeindehaus an der Kirche des Heiligen Sava in Belgrad statt. Nach Angaben des Patriarchats erfolgte die Ehrung auf Vorschlag des Patriarchen durch Beschluss der Heiligen Synode der Bischöfe.
Gewürdigt wurden insbesondere Likhachevs Beiträge zur Förderung und Bewahrung orthodoxer Kultur weltweit sowie seine Wohltätigkeit zugunsten der serbischen Kirche. Neben seiner Tätigkeit als Rosatom-Direktor leitet er auch die Stiftung für christliches Erbe und Kultur.
An der Zeremonie nahmen Vertreter aus Kirche, Diplomatie und Wirtschaft teil, darunter Bischof Stefan von Remezia als Vertreter der serbischen Kirche in Moskau, Archimandrit Danilo sowie mehrere Geistliche und Mitarbeiter des Patriarchats. Auch Familienangehörige und Vertreter der Stiftung waren anwesend.
Die UOJ berichtete zuvor über eine Neuerscheinung im orthodoxen Verlag Hagia Sophia: Sergej Fudel ruft in „Bin etwa ich es?“ zur persönlichen Gewissensprüfung in schwierigen Zeiten auf.