Ersthierarch der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland besuchte Florida
Metropolit Nikolaj leitet Gottesdienste in Coconut Creek, segnet Bau der Auferstehungskathedrale und rief zu weiterer Unterstützung des Projekts auf
Metropolit Nikolaj, Ersthierarch der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland, hat am 7. Februar 2026, einen erzbischöflichen Besuch bei der im Bau befindlichen Auferstehungskathedrale in Coconut Creek, Florida, begonnen. Neben liturgischen Feiern standen die Segnung der Baustelle sowie eine Gemeindeversammlung im Mittelpunkt, wie die Diözese von Ostamerika auf ihrer Webseite berichtete.
Metropolit Nikolaj traf am Samstag in der Auferstehungskathedrale ein, wo er vor Beginn der weiteren Bauarbeiten Gebete sprach und Kirche, Gemeindegebäude sowie das Gelände mit Weihwasser segnete. Am selben Abend leitete er die Vigil in der St.-Lukas-Kapelle der Paideia Classical Academy, die der Gemeinde derzeit als Gottesdienstort dient.
Am Sonntag des verlorenen Sohnes sowie des Gedenkens der Neumärtyrer und Bekenner Russlands feierte Metropolit Nikolaj die Göttliche Liturgie, an der zahlreiche Geistliche und viele Gläubige teilnahmen. Die Gottesdienste wurden in Kirchenslawisch und Englisch unter dem Schutz der wundertätigen Kursker Wurzelikone der Gottesmutter begangen. In seiner Predigt würdigte der Ersthierarch das Zeugnis der Neumärtyrer als Quelle geistlicher Stärkung für die Gegenwart.
Nach der Liturgie dankte die Gemeinde dem Metropoliten für seinen Besuch und überreichte ihm als Zeichen der Verbundenheit einen Klobuk und einen Mantel. Im Anschluss leitete er eine Gemeindeversammlung, bei der über den Baufortschritt der Kathedrale, finanzielle Fragen und den Haushalt 2026 beraten sowie neue Ratsmitglieder gewählt wurden.
Metropolit Nikolaj ermutigte Geistliche und Gläubige, den Bau weiterhin einmütig zu unterstützen, damit die Gemeinde bald ihren neuen Tempel beziehen kann. Der Besuch klang mit einem festlichen Mahl und Beiträgen der Sonntagsschulkinder aus; zugleich wurde die Kursker Wurzelikone auch in der St.-Wladimir-Kirche in Miami verehrt.
Die UOJ berichtete zuvor, dass zwei Athos-Heilige vom Ökumenischen Patriarchat offiziell kanonisiert wurden.