Bischof Meier besuchte Christen in Syrien zu Solidaritätsreise
Der Augsburger Bischof reiste nach Damaskus, um die Lage der christlichen Minderheit zu prüfen und Unterstützung zu zeigen.
Der Augsburger Bischof Meier ist zu einem Solidaritätsbesuch in Syrien eingetroffen. Als Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz will er sich ein Bild von der Lage der christlichen Minderheit machen und ein Zeichen der Unterstützung setzen. Trotz anhaltender Sicherheitsrisiken sind Gespräche mit Kirchenvertretern, Diplomaten und politischen Akteuren geplant. Darüber berichtete Vatican News.
Der Bischof reist neben Damaskus auch andere Orte mit alter christlicher Tradition. Im Zentrum des Besuchs steht die Zukunft der Christen in Syrien, deren Zahl durch Krieg, Verfolgung und Abwanderung massiv gesunken ist. Meier unterstrich, die christliche Präsenz gehöre seit Jahrhunderten untrennbar zur syrischen Gesellschaft und dürfe nicht verschwinden.
Nach mehr als einem Jahrzehnt Bürgerkrieg und politischen Umbrüchen bleibt die Lage für religiöse Minderheiten weiterhin unsicher. Viele Christen leben in Angst vor weiterer Gewalt und fehlenden Perspektiven. Während seines Aufenthalts will sich der Bischof auch über humanitäre Hilfe, insbesondere die Arbeit kirchlicher Hilfsorganisationen, informieren und Möglichkeiten weiterer Unterstützung prüfen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der US-Kongress ein Gesetz zu Christenverfolgung in Nigeria einbrachte.