Erster Studientag für orthodoxe Gefängnisseelsorge in Belgien abgehalten
In Gent kamen Geistliche zusammen, um sich über die seelsorgliche Begleitung von Inhaftierten auszutauschen und zu vernetzen.
Am 7. Februar 2026 fand in der Gemeinde des heiligen Andreas in Gent erstmals ein Studientag der orthodoxen Gefängnisseelsorge in Belgien statt. Die Veranstaltung begann mit der Göttlichen Liturgie in der historischen Kapelle der Apostel Andreas und Sophronius, die von Athenagora, Metropolit von Belgien und Exarch der Niederlande und Luxemburgs, geleitet wurde. Orthodoxe Gefängnisseelsorger sowie weitere Geistliche der Metropolie nahmen an der Feier teil. Darüber berichtete Orthodox Times.
Ziel des Treffens war es, die Bedeutung der geistlichen und menschlichen Begleitung von Frauen und Männern im Strafvollzug stärker ins Bewusstsein zu rücken. Nach dem Gottesdienst kamen die Teilnehmer zu einem gemeinsamen Essen zusammen, das den Austausch in einer brüderlichen Atmosphäre förderte.
Im Anschluss folgte ein Fachvortrag des Protopresbyters Ioannis Psomas zum Thema Gefängnisseelsorge in den Niederlanden. Anhand seiner praktischen Erfahrungen stellte er Gemeinsamkeiten, Unterschiede und aktuelle Herausforderungen der seelsorglichen Arbeit im Strafvollzug vor und betonte die Bedeutung persönlicher Präsenz und Begleitung für Menschen in Haft.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Erzbischof Ioannis und Bildungsministerin die Rolle kirchlicher Schulen würdigten.