Bischof Sofian von Kronstadt besuchte Gemeinden in Oldenburg und Wilhelmshaven
Weihbischof der rumänisch-orthodoxen Erzdiözese ermutigt Gläubige zum Vertrauen auf Gottes Fürsorge
Bischof Sofian von Kronstadt, Weihbischof der rumänisch-orthodoxen Erzdiözese von Deutschland, Österreich und Luxemburg, hat am 24. und 25. Januar 2026 die Pfarrgemeinden Oldenburg und Wilhelmshaven besucht. Anlass waren Gottesdienste und Begegnungen mit den dortigen Gläubigen auf Einladung des örtlichen Priesters Andrei Bărbulescu, wie der Bischof auf seiner Facebook-Seite berichtete.
Am Samstagabend feierte Bischof Sofian gemeinsam mit Priester Andrei Bărbulescu sowie den Priestern Cătălin Patriche aus Bremen und Vlad Lia aus Emden die Heilige Liturgie in Oldenburg. Trotz der niedrigen Temperaturen in der Kirche habe eine spürbare Herzlichkeit unter den Anwesenden geherrscht, wie der Bischof anschließend betonte. Die Atmosphäre sei von großer innerer Wärme und Verbundenheit geprägt gewesen.
Am folgenden Tag setzte der Weihbischof seinen Besuch in Wilhelmshaven fort, wo er erneut gemeinsam mit Priester Andrei Bărbulescu die Liturgie zelebrierte. Die dortige rumänisch-orthodoxe Gemeinde nutzt für ihre Gottesdienste eine von der koptischen Kirche angemietete Kirche. Der Bischof würdigte diese ökumenische Gastfreundschaft als Zeichen christlicher Solidarität.
In seiner Predigt nahm der Geistliche Bezug auf das Evangelium des Tages und rief die Gläubigen dazu auf, ihr Vertrauen ganz auf Gott zu setzen. Er erinnerte daran, dass Gott als Vater aller Menschen fürsorglich handle und auch in schwierigen Lebenslagen trage. Diese geistliche Ermutigung sei von den Gemeindemitgliedern dankbar aufgenommen worden.
Der Besuch habe ihn persönlich sehr bewegt, erklärte der Bischof abschließend. Die Freude der Menschen über die Begegnung, ihre Gastfreundschaft und Herzlichkeit hätten ihn tief berührt und in seinem Dienst bestärkt.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniel die Heilige Drei Hierarchen Basilius der Große, Gregorios der Theologen und Johannes Chrysostomos als Maßstab der Rechtgläubigkeit würdigte.