Patriarch Daniel würdigte Heilige Hierarchen als Maßstab der Rechtgläubigkeit

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Patriarch Daniel während der Liturgie zum Fest der Heiligen Drei Hierarchen in der Kapelle der Patriarchalresidenz in Bukarest. Foto: Patriarch Daniel während der Liturgie zum Fest der Heiligen Drei Hierarchen in der Kapelle der Patriarchalresidenz in Bukarest. Foto:

Rumänisches Kirchenoberhaupt erinnerte zum Festtag an Basilius den Großen, Gregorios den Theologen und Johannes Chrysostomos und betonte ihre bleibende Bedeutung für Einheit und Lehre der Kirche

Bei der Feier der Heiligen Liturgie in der Patriarchalresidenz in Bukarest am Freitag, dem 30. Januar 2026, hat Patriarch Daniel die Heiligen Drei Hierarchen als verbindlichen Maßstab orthodoxen Glaubens hervorgehoben. Ihr gemeinsames Fest sei Ausdruck dafür, dass Heilige einander ergänzten und nicht miteinander konkurrierten. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Der Patriarch erinnerte daran, dass das gemeinsame Fest der drei Kirchenväter – Basilius der Große, Gregorios der Theologe und Johannes Chrysostomos – Ende des 11. Jahrhunderts eingeführt wurde. Damals habe unter den Gläubigen ein Streit darüber geherrscht, welcher der Hierarchen höher zu verehren sei. Der Überlieferung nach erschienen Basilius, Gregorios und Johannes dem heiligen Johannes von Euchaita und erklärten, zwischen ihnen gebe es „keine Spaltung“, sondern Einheit vor der Heiligen Dreifaltigkeit.

Patriarch Daniel unterstrich, dass die drei Bischöfe durch ähnliche Lebenswege verbunden seien. Sie hätten eine umfassende theologische und weltliche Bildung erhalten, stammten aus frommen Familien und seien entschlossene Verteidiger des orthodoxen Glaubens in Zeiten von Häresien und kirchlichen Spaltungen gewesen. Dadurch seien sie zu dauerhaften Wegmarken für das Leben der Kirche geworden.

Ein weiterer gemeinsamer Zug sei ihr intensives geistliches Leben. Die Hierarchen hätten Gebet, Fasten und Liturgie gepflegt und die Menschen zur Umkehr sowie zur tätigen Nächstenliebe aufgerufen. Sie seien nicht nur Lehrer des Wortes, sondern auch Hirten gewesen, die sich konkret um Leidende und Arme kümmerten und die Würde jedes Menschen als Ebenbild Gottes verteidigten.

All diese Dimensionen machten sie zu Lehrern der Orthodoxie und zu Schutzpatronen theologischer Schulen, erklärte der Patriarch mit Verweis auf einen Beschluss orthodoxer Fakultäten aus dem Jahr 1936. Zum Abschluss seiner Predigt rief er die Gläubigen auf, ihrem Beispiel zu folgen und ihre Fürbitte zu erbitten.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Polen ein Kreuz im Mülleimer einen politischen Streit auslöste.

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