„Die Regeln dieser Welt sollen außerhalb der Kirche bleiben“

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Patriarch Porfirije predigte in der zentralen Belgrader Kirche. Foto: Patriarchat Patriarch Porfirije predigte in der zentralen Belgrader Kirche. Foto: Patriarchat

Der serbische Patriarch Porfirije zelebrierte in Belgrad die Heilige Liturgie und die große Wasserweihe

Am 19. Januar 2026, am Hochfest der Taufe des Herrn (Theophanie), predigte der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije in der Kirche des Heiligen Sava in Belgrad über die göttliche Offenbarung und die Bedeutung der Taufe Christi. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Der Patriarch betonte, dass an diesem Tag die jahrtausendelangen Erwartungen der Menschheit erfüllt werden: „Heute ist Gott erschienen. Heute taufte der heilige Johannes der Täufer unseren Herrn Jesus Christus, und wir feiern die Taufe des Herrn als Theophanie.“

Durch die Taufe Jesu im Jordan werde die gesamte Schöpfung geheiligt und erneuert. Alles, was Gott geschaffen hat, sei gut, erklärte das geistliche Oberhaupt, und durch die Gnade Gottes werde alles erneuert: „Die Regeln dieser Welt sollen außerhalb des Bereichs der Kirche bleiben, der Geist dieser Welt mit seinen Regeln soll nicht der Geist und die Art unseres Lebens sein.“

Er unterstrich, dass die Taufe Christi Tod und Auferstehung symbolisiere, Buße und Vergebung ermögliche und den Gläubigen Anteil am Sieg Christi über den Tod gebe. Dabei zeige sich Gottes Wesen als Liebe in der Einheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Wer sich durch Taufe und Leben in Christus mit ihm verbinde, werde Teil dieser neuen Schöpfung und könne im Einklang mit Gott, den Mitmenschen und der Schöpfung leben.

Abschließend vollzog der Patriarch den Ritus der großen Wasserweihe, die die Erneuerung durch Gottes Gnade symbolisiert und die Gläubigen an das Geheimnis der Taufe Christi erinnert. Die Liturgie machte damit die Botschaft von Heil, Frieden und göttlicher Liebe unmittelbar erfahrbar.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Ikone der Dreihändigen Gottesgebärerin aus dem Kloster Hilandar in Wien eingetroffen ist.

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