Rumänische Gemeinde in Osnabrück feierte Apostel Andreas und Nationalfeiertag
Liturgie, Gedenken und Kulturprogramm verbanden Glauben und nationale Identität der Diaspora
Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde „Heiliger Theodosius von Brazi“ und „Heilige Parascheva“ in Osnabrück hat am Sonntag, dem 30. November 2025, den Heiligen Apostel Andreas sowie den rumänischen Nationalfeiertag mit einem Festgottesdienst und einem Kulturprogramm begangen. Darüber berichtete die rumänisch-orthodoxe Metropolie auf seiner Webseite.
Die Feier begann mit der Heiligen Liturgie, in der für das rumänische Volk und für alle gebetet wurde, die ihren Glauben und ihre nationale Identität bewahren. Im Anschluss zelebrierte Gemeindepriester Ilie Bogdan einen Gedenkgottesdienst für die Gründer der Großen Union und die rumänischen Helden. Die Gemeinde gedachte ihrer mit Dankbarkeit und Respekt.
Ein kulturelles Programm der Kinder und Jugendlichen folgte auf den Gottesdienst. Sie trugen die Nationalhymne, traditionelle rumänische Lieder, Weihnachtslieder und Gedichte zum Nationalfeiertag vor. Die Beiträge schufen eine festliche Atmosphäre und verbanden Tradition, Gemeinschaft und Heimatverbundenheit.
In seiner Ansprache hob Priester Ilie Bogdan die Bedeutung von Einheit, Glauben und gemeinsamen Werten der Diaspora hervor. Er rief die Gläubigen dazu auf, der Kirche und einander nahe zu bleiben, und erinnerte daran, dass der 1. Dezember Anlass zu Dankbarkeit und geistlicher Stärkung sei – auch fern der Heimat.
Die Feierlichkeiten endeten mit einem brüderlichen Beisammensein, bei dem sich die Gemeindemitglieder austauschen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit stärken konnten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in der Stephanskirche Wien ein Lobpreis für den heiligen Andreas angestimmt wurde.