Herrlichkeit der Nationen

15. April, 18:44 Uhr
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Herrlichkeit der Nationen

Die Rolle der Völker bei der Auferstehung im himmlischen Königtum

Wer zwischen Karfreitag und Ostern den Gesängen der Liturgie aufmerksam lauscht, wird immer wieder etwas hören, das für viele zeitgenössische Ohren befremdlich ist. Denn wenn die Lesungen, Hymnen und Gebete die feiernde Christenheit adressieren, dann nicht nur als Gläubige, sondern auch wiederholt als versammelte Völker. So beginnt der große Osterkanon des heiligen Johannes von Damaskus, einer der Höhepunkte in der nächtlichen Auferstehungsfeier, mit den Worten:

Auferstehungstag ist heut’, lasst Licht uns werden, all ihr Völker:
Pascha, des Herrn Pascha,
denn Christus Gott hat uns geführt vom Tode zum Leben
und von der Erde zum Himmel,
die wir das Siegeslied nun singen!

Und in den Gesängen zum Abendgottesdienst des Karfreitags legt der göttlich inspirierte Dichter dem Heiland die Worte in den Mund:

Meine Völker werde ich rufen,
und sie werden mich preisen mit dem Vater und Geiste.
Und ich werde ihnen schenken das ewige Leben.

(12. Antiphon der Vesper vom Karfreitag)

Die liturgische Versammlung der Kirche wird demnach nicht nur verstanden als eine Versammlung einzelner Gläubiger, sondern auch als eine Versammlung der Völker, die nach Christi Auferstehung und Verherrlichung zum Glauben an ihn gekommen sind. Für den Zeitgeist des Individualismus und der offenen Grenzen ist das ein seltsamer Gedanke: Wie können Völker als eigenständige Größen am kirchlichen Leben und an der Auferstehung teilhaben? Gibt es Völker überhaupt – und wenn ja, wird ihre Existenz mit Blick auf das universelle Heil nicht hinfällig? Die Worte des siebten Psalms geben uns dazu einen ersten Anhaltspunkt:

Erhebe dich, Herr, mein Gott, in der Anordnung, die du erlassen hast.
Und die Versammlung der Völker wird dich umgeben. Und um ihretwillen kehre zurück in die Höhe.

Psalm 7,7-8

Der selige Augustinus bezieht diese Stelle folgendermaßen auf Christus: „Das bedeutet, um dieser Versammlung [der Völker] willen kehre zurück in die Höhe. Das aber ist durch die Auferstehung und Auffahrt [Christi] in den Himmel geschehen. Denn nachdem er auf diese Weise verherrlicht war, goss er den Heiligen Geist aus, von dem erfüllt die Verkündiger den Erdkreis mit Kirchen erfüllt haben.“

Die Göttliche Liturgie, das ist also die Versammlung der Völker im Heiligen Geist zur Anbetung des Auferstandenen zusammen mit dem Vater und dem Geist. In dieser Feier schenkt Christus den Völkern Anteil am ewigen Leben – und damit an seiner Auferstehung: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferstehen lassen am letzten Tage“ (Joh 6,54).

So wie er hier von der Auferstehung des Einzelnen spricht, so spricht der Herr an anderer Stelle von der Auferstehung der Völker:

Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.

Mt  25,31-32

Nicht nur in der gottesdienstlichen Feier, auch in der künftigen Auferstehung und dem darauffolgenden Gerichten werden sich die Völker als eigenständige Größen versammeln und vor Gott verantworten. Das stellt der Theologe und Kirchenvater des 20. Jahrhunderts, der heilige Justin von Celije, in seinem Kommentar zum Matthäusevangelium unmissverständlich fest:

Die Wahrheit des Evangeliums: Die Völker der Erde bleiben bei der Auferstehung der Toten am Tag des Letzten Gerichts Völker. Als solche werden sie auferstehen, als solche werden sie vor dem Gericht stehen. […] Erst dann wird sich der wahre Wert und die wahre Größe jedes Volkes im wahren Sinne offenbaren.

Heiliger Justin von Celije, Kommentar zum Matthäusevangelium

So wie Wert und Größe jedes Volkes bei Auferstehung und Gericht am Jüngsten Tag sichtbar werden, werden sie auch Teil des Himmlischen Königtums im neuen Jerusalem sein, von dem das vorletzte Kapitel der Offenbarung spricht:

Und die Nationen werden in ihrem Licht wandeln, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit zu ihr. [...] Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen zu ihr bringen.

Offb 24.26 

Trotz den deutlichen Worten der Schrift und der Väter bleiben aber noch immer Fragen offen: Wie können die Völker als eigenständige Größen an Auferstehung und Gericht teilhaben? Und welche Rolle spielen Herrlichkeit und Ehre der Nationen im Himmlischen Jerusalem? Die Beantwortung dieser Fragen hat nicht nur eschatologische, d.h. endzeitliche Bedeutung. Sie wirft auch ein Licht auf die Bedeutung der Nation jetzt, im kirchlichen Leben – und auf die Verantwortung des Einzelnen als Vertreter seines Volkes.

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Ikone Christi mit den Evangelisten im Codex Epternacensis, das Buch war ein Geschenk der deutschen Kaiserin und byzantinischen Prinzessin Theophanu an das Kloster Echternach (um das Jahr 1000)

Die Existenz und heilsgeschichtliche Rolle der Völker

Bevor wir auf unsere Fragen eine Antwort finden können, müssen wir erst einmal verstehen, welchen Platz Nationen und Völker innerhalb des göttlichen Heilsordnung einnehmen. Den Schlüssel dazu finden wir im Lied des Moses aus dem Buch Deuteronomium. Das ist der Hymnus, den Moses in der Versammlung Israels anstimmte kurz vor seinem Tod und in dem er das Heilshandeln Gottes und sein Gericht über den Ungehorsam des Volkes besingt, aber auch sein Handeln mit den Nationen:

Als der Höchste die Völker aufteilte, während er die Kinder Adams zerstreute, legte er die Grenzen der Volksstämme fest entsprechend der Zahl der Engel Gottes.

Dtn 32,8

Die Rede ist natürlich von der Verwirrung der Sprachen und der Zerstreuung der Völker, die eine Strafe für die widergöttliche Selbstüberhöhung der menschlichen Zivilisation mit dem Turmbau zu Babel waren (Gen 11,1-9).

Wir lernen aus dem Moseslied aber noch mehr, nämlich dass die Völker in der Vorsehung Gottes eine eigene, ganz bestimmte Rolle spielen. Ihre Grenzen sind von Gott festgesetzt – nicht einfach dem Sinne, dass jedem Volk ein geographisches Territorium zugewiesen würde, sondern weil die Völker unterscheidbare Größen sind. Völker sind keine bloßen historischen Konstrukte, wie heute oftmals behauptet wird, sondern reale und eigenständige Größen. So eigenständig, dass jedes Volk von Gott einen eigenen Engel zugewiesen bekam. Was ein Volk definiert, das sind neben der Abstammungsgemeinschaft vor allem Sprache und Kultur, die auch rein biologische Grenzen überschreiten können.

Der Glaube, dass jede Nation ihren eigenen Engel von Gott empfangen hat, war in der frühen Kirche tatsächlich allgemein verbreitet. So schreibt Clemens von Alexandria im 2. Jahrhundert: „Durch die ursprüngliche und göttliche Anordnung sind den verschiedenen Nationen Engel zugeteilt.“ Einen weiteren biblischen Beleg für diese Lehre finden wir im Buch Daniel. Dort erwähnt der Prophet in einer Vision sowohl den Erzengel Michael, der „über die Kinder des Volkes [Israel] gestellt ist“ (Dan 12,1) als auch je einen „Heerführer“ der Perser und einen der Griechen (Dan 10,13.20).

Aus der Beschreibung bei Daniel wie auch aus den Bemerkungen mehrerer Väter geht hervor, dass die Völker je nach ihrer geistlichen Verfassung entweder guten oder bösartigen Engeln unterstehen, die auch untereinander um die Herrschaft über die Völker kämpfen. Dieser Kampf der geistigen Mächte bildet den Hintergrund für das Schwanken der Völker zwischen Glauben und Unglauben, zwischen Heil und Verdammnis.

Die Lehre über die Völkerengel zeigt damit enge Parallelen zu den persönlichen Schutzengeln, wie sie die orthodoxe Tradition auffasst: Danach empfängt jeder Mensch durch die Taufe einen Schutzengel als Geleit auf seinem Weg zum himmlischen Jerusalem (vgl. Mt 8,10; Apg 12,15). Zugrunde liegt in beiden Fällen die gemeinsame Auffassung, dass die Engel „dienstbare Geister sind, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil erben sollen“ (Hebr 1,14).

Auch die Völker empfangen nach dieser Vorstellung – in dem Maße, wie sie sich dem Evangelium unterwerfen – engelhaften Schutz. Als Beschützer Deutschlands gilt traditionell der Erzengel Michael. Der deutsche Kaiser Otto I. stellte das Reich offiziell unter den Schutz, nachdem im Jahr 955 bei der Schlacht am Lechfeld bei Augsburg unter dem Banner Michaels die heidnischen Ungarn gesiegt hatte.

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Die Schlacht auf dem Lechfeld (Holzstich 19. Jh.) (Wikimedia Commons)

Die Taufe König Chlodwigs 497 durch den Heiligen Remigius, die zum Ursprung für das spätere christliche Frankreich und Deutschland wurde, oder die Taufe des Fürsten Wladimir von Kiew im Jahr 987, die auch als Taufe der Rus gefeiert wird, haben eine spirituelle Bedeutung für die Völker und Kulturen, die diesen Herrschern anvertraut waren. In ihnen wird die Bedeutung des Taufbefehls aus dem Matthäusevangelium sichtbar:

Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe!

Mt 28,19

Es geht hier natürlich nicht darum, buchstäblich ein ganzes Volk zu taufen, auch wenn ein Blick auf Bild der Massentaufe der Kiewer Rus einen solchen Schluss nahelegen könnte. Es geht um die Durchdringung eines Volkstums, einer Kultur mit dem Geist des Evangeliums – und zwar durch die Bekehrung und Taufe derer, die für dieses Volk und in diesem Volk Verantwortung tragen. Der einzelne Mensch wird nicht für sich allein errettet: Sein Heil hat Konsequenzen für seine Familie, seine Verwandten und Volksgenossen – ja auch für seine Vorfahren. Nur in diesem Sinne sind auch die Worte des heiligen Seraphim von Sarov über die Teilnahme an den göttlichen Mysterien zu verstehen:

Wenn eine Person die Heilige Kommunion empfängt, erstreckt sich die Gnade der Eucharistie auf seine gesamte Familie, sowohl die Lebenden als auch die Verstorbenen.

Hl. Seraphim von Sarov

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Taufe der Kiever Rus, Klavdiy Lebedev, um 1900 (Wikimedia Commons)

Die Rolle der Völker in Auferstehung, Gericht und Himmelreich

Ähnlich dürfen wir auch die oben zitierten Worte der Offenbarung über das himmlische Jerusalem verstehen: Die „Herrlichkeit und Ehre der Nationen“ wird auch in das himmlische Jerusalem Eingang finden, und zwar in Person derer, die aus den jeweiligen Völkern errettet werden. Der individuelle und kollektive Volkscharakter wird folglich auch im Königtum der Himmel nicht verloren gehen, sondern als eigene Facette in der Pracht des neuen Jerusalem verklärt aufleuchten. Die Worte der Offenbarung sind damit eine Bekräftigung der Prophetie des Jesaja:

Leuchte, leuchte, Jerusalem, denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des Herrn ist über dir aufgegangen! […] Und Könige werden zu deinem Licht ziehen und Völkerschaften zu deinem Glanz […] Dann wirst du sehen und dich erstaunen und außer dir sein in deinem Herzen, weil der Reichtum des Meeres und der Völker dir zufließen wird.

Jes 60,1.3.5 

Dass die Völker als Völker am künftigen Heil teilhaben werden, wird in den Büchern der Propheten nicht nur bei Jesaja an unzähligen Stellen belegt. Bündig ausgedrückt finden wir den Gedanken beispielsweise beim Propheten Zephanja:

Denn dann werde ich bei den Völkern die Sprache verwandeln für ihre Nachkommen, damit sie alle den Namen des Herrn anrufen, damit sie ihm dienen unter einem einzigen Joch.

Zeph 3,9 

Hier wird einerseits die Einmütigkeit der Völker in der liturgischen Anbetung beschrieben, andererseits ihre Dienst unter einem gemeinsamen Joch. Gemeint ist damit das Joch des Christus, des Gesalbten – also sein Evangelium, von dem er selbst sagt: „Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! [...] denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht“ (Mt 11,29.30). Dass das Gesetz des Evangeliums auch für die Völker gilt, verkündet schon der Psalm im Heiligen Geist voraus:

Warum sind die Völkerschaften übermütig geworden, und wozu haben die Völker Leeres ersonnen? 2 Aufgestellt haben sich die Könige der Erde, und die Herrscher haben sich zugleich versammelt gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten. 3 „Lasst uns ihre Fesseln zerreißen und ihr Joch von uns werfen!“

Ps 2,1-3 

Der Gesalbte ist der von David hier prophetisch angekündigte Messias. Der letzte Satz bedeutet nach dem seligen Augustinus so viel wie: „Wir wollen uns anstrengen, damit uns die christliche Religion nicht bindet oder bedrückt“. Es geht also um die Zurückweisung des Evangeliums durch die Völker und die über sie Herrschenden. Denn diese haben eine besondere Verantwortung vor Gott, sein Gesetz anzunehmen oder zurückzuweisen. So oder so werden sie zur vor dem richtenden Christus am Jüngsten Tag zur Rechenschaft gezogen werden, denn er ist es, der als Gesalbter im selben zweiten Psalm spricht:

6 Ich bin von ihm eingesetzt als König auf Sion, seinem heiligen Berg. 7 Dabei mache ich die Anordnung des Herrn bekannt: Der Herr sprach zu mir: Mein Sohn bist du; ich habe dich heute gezeugt. Erbitte es von mir, und ich will dir die Völkerschaften zu deinem Erbe geben und zu deinem Besitz die Enden der Erde. 9 Du wirst sie mit einem eisernen Stab weiden, wie das Gefäß eines Töpfers sie zerschmettern. 10 Und nun, ihr Könige, versteht, lasst euch unterweisen, all ihr, die ihr die Erde richtet!

Psalm 2,6-9 

Auch das Buch der Offenbarung zitiert diesen Psalm und bezieht eindeutig auf Christus, dem es als Sohn Gottes und Menschensohn zusteht, „mit eisernem Stab“ die Nationen zu richten (s. Offb 2,27).

Obwohl es heute keine christlichen Könige mehr gibt, bleibt doch eines bestehen: Die Völker werden insbesondere in der Person derer, die bei ihnen für das Gemeinwohl Verantwortung tragen, vom Gottmenschen nach seiner Wiederkunft und der allgemeinen Auferstehung gerichtet werden:

Und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.

Mt 25,32 

Dann, und „erst dann wird sich der wahre Wert und die wahre Größe jedes Volkes offenbaren“, wie der heilige Justin schrieb. Auch die Schande und Verworfenheit, die in einem jeden Volk existiert, wird dann sichtbar werden.

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Ikone: Das Jüngste Gericht (Sinai, 12. Jh.) (Wikimedia Commons)

Fazit

Die biblischen Zeugnisse, die liturgische Erfahrung der Kirche und die Auslegung der Väter weisen übereinstimmend darauf hin, dass Völker keine bloßen historischen Konstrukte oder Zufallsprodukte sind, sondern reale Größen innerhalb der göttlichen Heilsordnung. Sie verfügen über eine eigene Berufung, eine eigene Verantwortung und – wie die Überlieferung bezeugt – auch über spirituelle Mächte, die sie begleiten. In der Liturgie erscheinen sie als versammelte Anbeter, in der Heilsgeschichte als Adressaten der Verheißung und in der eschatologischen Vollendung stehen sie als Völker vor Christus, um gerichtet und verklärt zu werden.

Aus diesem Zusammenhang wird deutlich, dass das Heil des Menschen nie rein individualistisch gedacht werden kann. Der Einzelne steht immer in konkreten Bindungen: in Familie, Volk und geschichtlicher Gemeinschaft. Seine Umkehr, sein Glaube und seine Teilnahme an den heiligen Mysterien wirken über ihn hinaus und prägen das geistliche Leben seines Umfelds mit. Umgekehrt trägt er auch Mitverantwortung für das geistliche Antlitz seines Volkes. In diesem Sinne ist jedes Volk mehr als die Summe seiner Individuen: es ein geschichtlicher Raum der Antwort auf die Verheißungen Gottes.

Für das gegenwärtige kirchliche Leben bedeutet das zweierlei. Zum einen ist die Kirche ihrem Wesen nach wahrhaft universal: In ihr werden die Völker nicht aufgehoben, sondern geeint – nicht nivelliert, sondern verwandelt. Sie gemeinsam stehen unter dem sanften Joch Christi. Doch die Verschiedenheit der Völker wird im Heiligen Geist nicht ausgelöscht, sondern zur gemeinsamen Verherrlichung Gottes geführt. Zum anderen erwächst daraus eine konkrete Aufgabe für jeden Gläubigen: Er ist berufen, nicht nur für sein eigenes Heil zu wirken, sondern als Glied seines Volkes Zeugnis zu geben und an dessen Heiligung mitzuwirken.

So wird verständlich, was es heißt, dass die „Herrlichkeit der Nationen“ in das himmlische Jerusalem eingeht: Nicht abstrakte Kollektive, sondern durch das Evangelium verwandelte Menschen, deren Leben, Glaube und Werke zugleich Ausdruck einer größeren gemeinschaftlichen Wirklichkeit sind. In ihnen wird sichtbar, was ein Volk vor Gott ist – und was es nach seinem ewigen Maß sein soll.

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