USA: Acht Transgender-Kandidaten gewinnen Parlamentsmandate
Die Wahlerfolge betreffen das US-Repräsentantenhaus und sieben Parlamente von Bundesstaaten.
Bei den US-Zwischenwahlen vom 3. November 2026 haben mindestens acht transgeschlechtliche Personen Mandate im US-Repräsentantenhaus und in Parlamenten von Bundesstaaten gewonnen. Zwei weitere nichtbinäre Kandidaten wurden in die State Assembly von New York gewählt. Darüber berichtet die UOJ unter Berufung auf LifeSiteNews.
Sarah McBride wurde als Abgeordnete des Bundesstaates Delaware im US-Repräsentantenhaus bestätigt. Die übrigen sieben im Bericht genannten Transgender-Kandidaten gewannen Sitze in Montana, Minnesota, Alabama, Georgia, Michigan, Washington und Wisconsin.
Die Organisation LGBTQ+ Victory Fund bestätigte McBrides Wiederwahl und meldete erstmals Wahlerfolge offen transgeschlechtlicher Kandidaten für die Landesparlamente von Alabama, Georgia, Michigan, Washington und Wisconsin. Ihre Übersicht vom 6. November weist darauf hin, dass die Auszählung in einzelnen Wahlkreisen noch lief.
Zu den Gewählten gehören Leigh Finke in Minnesota und Bentley Hudgins in Georgia. Finke setzte sich für den Zugang zu geschlechtsangleichender medizinischer Versorgung ein; Hudgins leitete zuvor die Vertretung der Human Rights Campaign in Georgia.
Dina Nina Martinez-Rutherford aus Wisconsin will den gesetzlichen Diskriminierungsschutz um Geschlechtsidentität und Geschlechtsausdruck erweitern. In New York gewannen die nichtbinären Kandidaten David Siffert und Illapa Sairitupac Mandate.
Wie die UOJ bereits berichtete, bezeichnete der Congressional Equality Caucus den neu gewählten US-Kongress als den „schwulsten der Geschichte“.
