Metropolit Arsenios feierte Patronatsfest zu Ehren der Heiligen Kosmas und Damian

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Metropolit Arsenios von Austria während der Göttlichen Liturgie zum Patronatsfest in Graz. Foto: Metropolie Metropolit Arsenios von Austria während der Göttlichen Liturgie zum Patronatsfest in Graz. Foto: Metropolie

In seiner Predigt rief der Metropolit in Graz zu tätiger Nächstenliebe und zur Überwindung der Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid anderer auf.

Am 1. November 2026, dem Fest der heiligen Ärzte Kosmas und Damian, stand Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn des Ökumenischen Patriarchats der Göttlichen Liturgie in der nach den Heiligen benannten griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde in Graz vor. Mit ihm zelebrierten u. a. Bischof Maximos von Ariste und Gemeindepfarrer Erzpriester Dimitrios Makris, wie die Metropolis berichtete.

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In seiner Predigt stellte Metropolit Arsenios das Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus der uneigennützigen Nächstenliebe der heiligen Kosmas und Damian gegenüber. Während der Reiche das Leid des vor seiner Tür liegenden Lazarus ignoriere, hätten die beiden heiligen Ärzte ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in den Dienst der Menschen gestellt, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Ihr Beispiel zeige, dass christliche Freiheit darin bestehe, anderen in Liebe und Barmherzigkeit zu begegnen.

Der Metropolit rief die Gläubigen dazu auf, die eigene Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid anderer zu überwinden und den wie die Heiligen „Lazarus vor unserer Tür“ wahrzunehmen. Es gelte, die eigenen Möglichkeiten nicht als persönlichen Besitz zu betrachten, sondern sie in den Dienst des Nächsten zu stellen und so die christliche Gemeinschaft in Liebe zu leben.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der emeritierte Wiener Kardinal Schönborn in einem Interview die hohe Zahl von Kirchenaustritten beklagt und sich gegen staatliche Eingriffe beim Kinderkopftuch ausspricht.

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