Polnischer Synod berät über Krise der Orthodoxie wegen der OKU
Die Bischöfe bezeichnen die Lage in der weltweiten Orthodoxie als angespannt und rufen zum Gebet für die Einheit der Kirche auf.
Der Heilige Synod der Polnischen Autokephalen Orthodoxen Kirche hat unter dem Vorsitz von Metropolit Sawa die Krise in der weltweiten Orthodoxie im Zusammenhang mit der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU) erörtert. Das berichtet die UOJ unter Berufung auf die Mitteilung der Polnischen Kirche.
Bei ihrer Herbstsitzung in Warschau stellten die Bischöfe fest, dass die kirchliche Lage weiterhin schwierig und angespannt sei. Die Spaltungen könnten nach ihrer Einschätzung nur durch tiefen Glauben und das gemeinsame Gebet aller Gläubigen überwunden werden. Sie riefen deshalb zu verstärktem Gebet für die Einheit der Heiligen Orthodoxen Kirche auf.
Darüber hinaus befasste sich der Synod mit der bilateralen Zusammenarbeit mit den Patriarchaten von Konstantinopel, Bulgarien und Georgien. Die Bischöfe hörten außerdem Berichte über internationale Begegnungen von Geistlichen.