Katholischer Bischof in Tschechien verurteilt Mord an Swjatogorsker Mönch
Der katholische Bischof Václav Malý rief zu einer gerechten Untersuchung des Angriffs auf die Swjatogorsker Lawra auf.
Der emeritierte Bischof der römisch-katholischen Kirche in Tschechien, Václav Malý, verurteilte den Angriff auf die Swjatogorsker Lawra und die Ermordung des Mönchs Warsonofij. Der Bischof übermittelte der Redaktion der UOJ in Tschechien und der Slowakei eine offizielle Erklärung zur Tragödie in dem Kloster.
„Der Angriff auf die Swjatogorsker Lawra, ein Haus des Gebets, ist eine eindeutig verwerfliche Tat“, erklärte Bischof Václav Malý. „Ich spreche der gesamten Bruderschaft und allen Betroffenen mein Beileid aus.“
Der katholische Bischof betonte die Notwendigkeit, jeder Form von Gewalt entgegenzutreten, und forderte eine gründliche und gerechte Untersuchung. „Es ist wichtig, gegenüber jeglichen Gewalttaten nicht gleichgültig zu bleiben und für eine unparteiische und gerechte Untersuchung einzutreten“, fügte der Bischof hinzu.
Am 23. August gegen 11 Uhr verübten Unbekannte einen Angriff auf die Swjatogorsker Lawra. Die Angreifer töteten den Mönch Warsonofij und verletzten zwei weitere Novizen des Klosters schwer. Die rechtsmedizinische Untersuchung stellte als Todesursache des Mönchs einen Durchschuss von Kopf und Hals mit Verletzungen der Schädelknochen fest.
Dem Mönch Grigorij wurden mehr als zehn Messerstiche zugefügt, wobei eine Lunge durchstochen wurde. Den Laienhelfer Andrej Kirijenko schlugen die Täter schwer, brachen ihm einen Arm und stachen ihm zweimal mit einem Messer in den Rücken. Beide Novizen mussten sich komplizierten Operationen unterziehen. Nun steht den Brüdern jedoch eine lange Genesungszeit bevor.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein ukrainischer Anwalt von Drohungen gegen Kirchenvertreter der UOK berichet hatte.