Bondarenko nannte den Mord in der Swjatogorsker Lawra eine Gräueltat
Der Politikwissenschaftler erklärte, die Angreifer seien Abschaum, den man in den Rang von Helden erhebe und der das menschliche Leben verloren habe.
Der Politikwissenschaftler Konstantin Bondarenko erklärte in einem Interview mit dem Blogger Alexander Schelest, dass der Mord an einem Mönch in der Swjatogorsker Lawra ein Ausdruck von Willkür und Verrohung im Krieg sei.
„Das ist eine Gräueltat. Die Menschen verrohen. Und dementsprechend haben diese Personen, dieser Abschaum, den man in den Rang von Helden zu erheben versucht, in dieser Situation heute das Gefühl bekommen, sich alles erlauben zu können. Nach dem Motto: Vielleicht leben wir nur noch unseren letzten Tag, also lasst uns feiern. Das menschliche Leben hat in ihren Augen seinen Wert verloren“, erklärte Bondarenko.
Der Politikwissenschaftler stellte fest, dass sich alle, die sich auf dem Gebiet der Region Donezk befinden und die „Generallinie der Partei“ nicht unterstützen, in den Augen der Angreifer automatisch in Feinde verwandeln. „Diese Menschen sind keine Menschen, sondern Feinde. Wir rotten sie aus – so beschrieb Bondarenko den Gedankengang, der hinter der Tat steht. – Du hast auf ‚Ruhm der Ukraine‘ nicht richtig geantwortet? Dann bekommst du eben das Messer zu spüren.“
Außerdem kritisierte er die Behörden für ihr Schweigen über den Mord in der Swjatogorsker Lawra.
Zuvor hatte die UOJ darüber berichtet, was zum Mord in der Swjatogorsker Lawra bekannt wurde.