Elf Menschen in Houston in die Orthodoxe Kirche aufgenommen
Taufliturgie zum Fest der Entschlafung der Gottesgmutter – Konvertiten stammen aus unterschiedlichen religiösen Hintergründen.
In der St.-Josephs-Kirche der Antiochisch-Orthodoxen Erzdiözese in Houston sind am 15. August 2026 elf Menschen in die Orthodoxe Kirche aufgenommen worden. Die neuen Gemeindemitglieder kommen unter anderem aus atheistischen, freikirchlichen, mormonischen und katholischen Hintergründen, wie das orthodoxe Nachrichtenportal orthochristian.com berichtete.
Zum Fest der Entschlafung der Allerheiligsten Gottesgebärerin wurde in der St.-Josephs-Kirche eine Taufliturgie gefeiert. Dabei empfingen elf Menschen die Sakramente der Taufe und der Firmung und wurden in die heilige Orthodoxe Kirche aufgenommen. Die neuen Konvertiten gehören unterschiedlichen religiösen Hintergründen an, darunter Atheisten, Freikirchler, Mormonen und Katholiken, berichtet Pfarrer Joseph Huneycutt.
Die antiochisch-orthodoxe St.-Josephs-Kirche entstand 1993 zunächst als Außenstelle der Gemeinde in West Houston und Katy. Aus fünf Familien der Muttergemeinde St. Georg entwickelte sich innerhalb eines Jahres eine eigenständige Gemeinschaft. 1994 wurde Pater Matthew MacKay zum ersten Priester der Gemeinde berufen. Nach dem Bau eines Mehrzweckgebäudes errichtete die inzwischen auf 50 Familien angewachsene Gemeinde eine traditionelle byzantinische Kreuzkirche, die 2004 von Bischof Basil geweiht wurde.
Heute zählt die panorthodoxe Gemeinde rund 100 Familien. Etwa die Hälfte der Mitglieder sind Christen aus orthodoxen Familien, die andere Hälfte Konvertiten. Die Gemeinde vereint Menschen mit arabischem, russischem, griechischem, rumänischem, georgischem und Tex-Mex-Erbe.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Matthias Fröse über die Bedeutung der göttlichen Barmherzigkeit für den Umgang mit anderen Menschen predigte.